Septemberweizen

 D 1979
19.10.2007 96 min.
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Der Film zeigt in sieben Kapiteln den Weg des Weizens vom Anbau in Amerika bis zum Verbraucher.

Der Begriff "Septemberweizen" bezeichnet einen im September in den USA fälligen Weizenkontrakt. Der Film zeigt in sieben Kapiteln den Weg des Weizens vom Anbau in Amerika bis zum Verbraucher. Er beleuchtet, wie in den USA Farmer, Wissen- schaftler, Händler, Verarbeiter und Politiker mit ihm umgehen. Saatgutzüchter werfen immer ertragreichere Hybriden auf den Markt und machen die Farmer von sich abhängig. Um ihren Überschuss abzusetzen, starteten die USA das Dumpingprogramm "Nahrung für den Frieden" und ließen den Weizen in die Dritte Welt fließen. Beispiele aus Afrika, Lateinamerika und Asien zeigen, wie sie ihn durch Zuteilung oder Entzug als politische Waffe einsetzen. Die Weizenbörse in Chicago ist das Zentrum des Weltweizenhandels. Hier wird spekuliert, hier werden die Preise gemacht. "Continental Bakeries" stellen rund um die Uhr ein mit Aromastoffen und chemischen Substanzen versetztes "Wunderbrot" her, das kaum Nährwert besitzt und dazu beiträgt, dass die Ernährung immer gesundheitsschädlicher wird.

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Peter Krieg
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