Solo für einen Menschenfreund / Zug fährt Wiental

 
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Herbert Holba liebte Wien, sah sich aber, scheint's, bloß bedingt befähigt, es auch zu filmen: So wurden seine Wien-Werke alle von anderen Filmemachern realisiert, für's Fernsehen, kleine Formen, inszenatorisch knapp und zügig - SIE allein ist opulenter, verstiegener, kratziger als das ganze Programm hier. SOLO FÜR EINEN MENSCHENFREUND, geschrieben als Hommage an Walter Kohut, ist eine Art TV-Einakter, kompakt auf den Punkt gebracht von Helmut Pfandler, einer weiteren vergessenen Größe jener Ära.

ZUG FÄHRT WIENTAL, dann, ist eher ein Mosaik - ein Lebenslauf voller Brüche, die zu kitten nur neue Erklärungslöcher aufzureißen hieße, und voller Sprünge, in denen sich die Problematik des Geschichte(n)erzählens offenbart. Keine Phrasen diesmal und keine Lehrsätze, dafür eine Ästhetik der Leerstellen.

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