Standard

Argentinien, 1989

Min.81

STANDARD bezieht sich auf ein Projekt der Hybris des rechten Politikers López Rega: Er plante 1975, eine Art Mausoleum des Vaterlandes zu bauen, das alle mythischen Figuren der argentinischen Geschichte beherbergen sollte: von San Martín über Perón bis zu den Brüsten der Schauspielerin Libertad Leblanc. Jorge Acha macht aus dieser Vorgabe ein Reich der Zeichen: Stakkatoklänge, Architekturmodelle, christliche Symbole, Statuen und rituelle Bewegungsabläufe organisieren sich zu einem kinematografischen Karneval des Wahnsinns. „In Achas Film“, heißt es in einem Text, „wird die Zweitklassigkeit Argentiniens enthüllt und in all ihrem verlogenem Pomp vorgeführt.“ (Thomas Mießgang)

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