"Ghostbusters"-Star Jennifer Runyon ist tot

Porträtfoto von Jennifer Runyon
Als Nebendarstellerin prägte die Schauspielerin viele bekannte Filme und Serien mit oft ikonischen Szenen.

Schauspielerin Jennifer Runyon (1960-2026), bekannt aus dem Film "Ghostbusters - Die Geisterjäger" und der Sitcom "Charles in Charge", ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Ihre Freundin, "Verliebt in eine Hexe"-Darstellerin Erin Murphy (61), teilte in den sozialen Medien mit, dass Runyon "einen kurzen Kampf gegen Krebs" geführt habe.

Tochter Bayley trauert: "Ich war nicht darauf vorbereitet"

Die Familie der Schauspielerin bestätigte ihren Tod am Sonntag, dem 8. März, in einem Social-Media-Beitrag, wie unter anderem ABC7 Los Angeles berichtete: "Am vergangenen Freitag ist unsere geliebte Jennifer von uns gegangen. Es war ein langer und beschwerlicher Weg, der nun im Kreise ihrer Familie endete." Man werde sie immer "für ihre Lebensfreude und ihre tiefe Verbundenheit zu Familie und Freunden" in Erinnerung behalten.

Runyons Tochter Bayley, die ebenfalls Schauspielerin ist, teilte eine rührende Hommage an ihre Mutter. Zu mehreren Bildern und Clips schrieb sie auf ihrem Instagram-Account: "Alle meine besten Eigenschaften stammen von dir. Ich würde alles für einen weiteren Tag mit dir geben." Weiter betonte sie noch in einem Kommentar: "Sie war der gütigste und mitfühlendste Mensch, den ich je kennengelernt habe. Meine beste Freundin. Ich war nicht darauf vorbereitet."

Ikonische Szene mit Bill Murray

Jennifer Runyon gab ihr Spielfilmdebüt in dem Slasher-Film "Goodnight - Die Nacht, als Knecht Blutbrecht kam" (1980), danach war sie in kleineren Rollen in "Ein Colt für alle Fälle" (1983) und "Das turbogeile Gummiboot" (1984) zu sehen. In "Ghostbusters" (1984) verkörperte sie eine Studentin, die sich in einer ikonischen Szene mit Bill Murray und Steven Tash einer paranormalen Untersuchung unterzieht. Sie spielte außerdem in der Sitcom "Charles in Charge" (1984-1987) mit und hatte Gastauftritte in bekannten Serien wie "Mord ist ihr Hobby", "Magnum" und "Beverly Hills, 90210".

Nach dem Horrorfilm "Carnosaurus" (1993) legte sie eine Schauspielpause ein, heiratete, bekam zwei Kinder und arbeitete als Lehrerin. Erst 20 Jahre später kehrte Runyon wieder vor die Kamera zurück und trat noch in einigen Horrorproduktionen wie "Terror Tales" (2016) und "Bloodsucka Jones vs. The Creeping Death" (2017) auf.