Ryan Reynolds hilft mit seiner Prominenz

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Stars
05/27/2021

Ryan Reynolds spricht offen über seine Angstzustände

Im Zuge des Mental Health Awareness Month thematisierte der Schauspieler seine Angstzustände auf Instagram.

von Lana Schneider

Nicht nur in der Doku-Serie "The Me You Can't See" von Prinz Harry und Oprah Winfrey sprachen Stars offen über ihre mentale Gesundheit, auch in den sozialen Medien wird sie vermehrt offen thematisiert. 

Zuletzt sprach Schauspieler Ryan Reynolds auf Instagram über seine persönlichen Erfahrungen mit Angstzuständen. 

"Einer der Gründe, warum ich das so spät poste, ist, dass ich mir selbst zu viel vornehme und dadurch wichtige Dinge in den Hintergrund rücken. Und einer der Gründe dafür ist mein lebenslanger Freund, die Angst. Ich weiß, dass ich mit diesem Problem nicht allein bin und was noch wichtiger ist für all diejenigen wie mich, die sich regelmäßig übernehmen, die zu viel nachdenken und sich Sorgen machen: Bitte seid euch bewusst, dass ihr nicht alleine seid", schreibt Reynolds in dem Beitrag.

"Wir reden nicht genug über mentale Gesundheit und tun nicht genug, um Gespräche darüber zu enttabuisieren. Besser spät als nie", fügt der Schauspieler abschließend hinzu.

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"Ich hatte immer Angst"

Erstmals sprach der Schauspieler 2016 mit "GQ" über den Kampf gegen seine Angstzustände. "Ich ging zum Arzt, weil ich das Gefühl hatte, an einer neurologischen Störung zu leiden, doch jeder Arzt, den ich aufsuchte, sagte: 'Sie haben Angstzustände'", sprach der 44-Jährige über seine Diagnose, die kurz nach seinen Dreharbeiten zu "Deadpool" gestellt wurde.

"Ich habe Angst, ich hatte immer Angst", erklärte er zudem im Interview mit "New York Times" 2018. Um mit der lähmenden Angst während Pressereisen fertig zu werden, gab er damals zu, sich hinter seinen Charakteren zu verstecken: "Wenn sich der Vorhang öffnet, drehe ich diesen Schwachkopf (Deadpool, Anmerkung) an. Er übernimmt und geht wieder weg, sobald ich das Set verlasse."

Wenn auch du an Angstzuständen oder Depressionen leidest, solltest du dich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken.

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