Tempelhof

D, 2005

Min.16

Der Eine kommt mit seinem Kleinkind her, weil es dann besser einschläft. Ein Anderer träumt sich in die Ferne und schmiedet Pläne. Einem Dritten macht der Gedanke ans Fliegen Angst. Berliner am Zaun des Flughafens Tempelhof, vereint in Müßiggang und Fernweh. Den Maschinen nachzublicken ist ein lakonischer Zeitvertreib, dem lakonisch begegnet wird. Von einer Kamera, die den Blick des Spaziergängers auf die Szenerie richtet, Impressionen sammelnd. Denn beim Nicht-Denken denken sich die tiefsten Gedanken. Inzwischen ist der Flughafen bloß noch eine Erinnerung, eine riesige Brache inmitten Berlins. (Alexandra Seitz)

(Text: Viennale 2009)

  • Regie:Eva Stotz

  • Kamera:Eva Stotz

  • Musik:Gregor Heinze

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