Trailerpremiere zu Ulrich Seidls "Safari"

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"Mit SAFARI wollte ich nicht die Reichen, die Adeligen, die Scheichs und Oligarchen bei ihrer Großwildjagd zeigen, sondern das Normale und Alltägliche. Die Jagd in Afrika ist heutzutage längst auch für den westlichen Durchschnittsmenschen erschwinglich geworden. Dabei war es meine Intention, die Beweggründe des Jagens und die Besessenheit daran herauszufinden und darzustellen. Somit ist der Film auch ein Film über das Töten geworden." - Ulrich Seidl

Bei den 73. Filmfestspielen von Venedig 2016 wird der Film Weltpremiere feiern.

 

Safari

Safari

A 2016
Dokumentation
16.09.2016
Ulrich Seidl
Ein Urlaubsfilm von Ulrich Seidl über das Töten - und zugleich ein Film über die menschliche Natur.

Kommentare

Es wird immer wieder gefragt was die Schwarzen Jagdhelfer zum Jagdtourismus sagen. Es ist dort ganz einfach ihr Job, aber ihre persönliche Einstellung zur Jagd ist ganz pragmatisch: Wild ist Essen, Trophäen würden sie sich nie aufhängen. Sie sehen allerdings Wildtiere nicht gerne leiden, Mitarbeiter brachten mir mal, während einer grösseren Trockenperiode, einen fast verhungerten Springbock ins Haus. Welche man natürlich nicht retten kann.
Wild war in Afrika fast ausgerottet und erst in den 60er Jahren wurden Tierparks gegründet. Nicht immer haben die Einheimischen verstanden warum sie diese dann nicht mehr jagen dürfen.
Ich habe viele Jahr in Afrika gelebt und kenne fast alle Gameparks des Kontinents, ich war und bin keine Jägerin und könnte es auch nicht sein und obwohl ich im Tourismus tätig war, hätte ich nie eine Jagdlodge für Europäer gegründet!!! Schlimm genug was manche Sonntagsjäger hier in Europa anrichten - diese sind meist die schlechtesten Schützen!