Filmkritiken
16.03.2015

TRIBUTE AN EIN POPULÄRES GENRE

Eine junge Frau sucht in einer düsteren Zukunftswelt nach ihrer Bestimmung. Sie ist zugleich Hoffnungsträgerin für das in Gruppen gespaltene Volk als auch Werkzeug der Führungselite. Man meint, sich in "Die Tribute von Panem" wiederzufinden. Die Verfilmungen von Veronica Roths "Bestimmung"-Buchreihe bedienen einmal mehr das so populäre "Young Adult"-Genre.

Wir sind, nach "Divergent", in Teil zwei der Teenager-Trilogie angekommen. Tris Prior ( Shailene Woodley nun mit schicker Kurzhaarfrisur) kehrt zurück in das von der Außenwelt abgeschnittene Chicago, um herauszufinden, weshalb "Ken"-Anführerin Jeanine (Kate Winslet als böse Königin) sie verfolgen lässt. Als "Unbestimmte" gehört Tris keiner der fünf Fraktionen an: Ken, Ferox, Altruan, Candor und Amite.

Nach gewaltsamen Auseinandersetzungen an der Seite von Four ( Theo James) stellt sich Tris freiwillig im Ken-Hauptquartier. Dort soll sie fünf Prüfungen in Form von Simulationen bestehen, bevor eine geheimnisvolle Box geöffnet werden kann.

In surrealen, traumartigen CGI-Sequenzen schwebt etwa ein brennendes Haus über zerfallenden Wolkenkratzern. Das erhört zwar (auch in 3-D) den Schauwert. Allein die allzu konstruierte Geschichte vermag, trotz toller Schauspieler, nie richtig zu fesseln.