Vienna Shorts 2017 - Nationaler Wettbewerb - Zukunfts/Musik Österreich

 
62 min.
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Zukunfts/Musik | Österreich Wettbewerb

Heranwachsen, sich durchsetzen und Pläne schmieden, um diese dann zu evaluieren oder mit FreundInnen zu bilanzieren: Wurden denn immer die richtigen Entscheidungen getroffen? Bei der Kindererziehung, im sportlichen Wettkampf, nach der Matura, in der Beziehung – oder auch damals, nachts an der Bushaltestelle. Manchmal steigt die Angst auf, manchmal der Ärger, und manchmal helfen ein gelassener Blick und die richtige Musik, um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft richtig einzuordnen. Ein Filmprogramm mit dokumentarischen, musikalischen und fiktionalen Arbeiten sowie formalen Experimenten. (av)

O! FORTUNA I-VI
AT | 2017 | 12 min 28 sec | Wien-Premiere | Regie Karin Berger

Karin Berger dokumentiert in diesem Langzeitprojekt das Heranwachsen ihrer Tochter. In sechs Kapiteln werden wichtige Ereignisse, vom Eisprung bis zum Auszug, pointiert und mit selbstironischem Blick festgehalten. Zum Teil noch auf Super-8 gedreht und mit Carl Orffs Carmina Burana unterlegt, sieht man die Freuden und Herausforderungen des Mutterdaseins. Es tanzt die Waschmaschine, es badet das Geschirr und es glänzen die Kinderaugen. (av)

Morsen – Federspiel
AT | 2017 | 06 min 03 sec | Wien-Premiere | Regie Simon Spitzer, Jessyca R. R. Hauser

Ein Mädchen-Lacrosse-Team beim Training. Der Sportplatz wird zum Spannungsfeld, auf dem Mannschaftsgefüge und Rivalität verhandelt werden. Körper prallen aufeinander, Blicke werden ausgetauscht, Anweisungen gehört und Drohgebärden verschickt. Es wird gespuckt, geschwitzt und gerempelt. Begleitet von der Blasmusik-Band Federspiel, eingefangen in Zeitlupe, kann man dem Spiel der energiegeladenen (Klang-)Körper ganz nahe sein. (av)

NEUJOHR
NEW YEAR
AT | 2016 | 10 min | Regie Felix Kalaivanan

Ein Auto steht einsam in einer schneebedeckten Landschaft in Vorarlberg. Durch Zufall treffen sich zwei ehemalige Schulkollegen nach langer Zeit wieder. Einst gute Freunde hat der eine die Heimat verlassen, der andere ist geblieben. Ein widerwilliges Gespräch über Erfolg und Misserfolg entspinnt sich, alte und neue Wunden werden aufgerissen, vieles, aber nicht alles hat sich verändert. Ein Film auf 16 mm, bei minus 16 Grad gedreht und im Dialekt gesprochen. (av)

Wartezeit
Waiting Time
AT | 2016 | 10 min 05 sec | Regie Clara Stern

Anna kommt vom Babysitten und wartet an der Bushaltestelle. Es ist Nacht und ruhig auf den Straßen. Ein Unbekannter nähert sich, ganz unmittelbar wird die Bedrohung spürbar. Er wechselt die Straßenseite, zieht seine Kreise, scheinbar auf der Jagd. Es ist ein Spiel mit der Angst, bei dem Grenzen überschritten werden und jede noch so kleine Bewegung Bedeutung hat. Die Zeit dehnt sich, Minuten werden zu Stunden, während man auf Rettung wartet. (av)

All the Tired Horses
AT | 2017 | 24 min | Welt-Premiere | Regie Sebastian Mayr

Ein gemeinsames Abendessen zu Silvester mit FreundInnen und solchen, die es werden sollen – doch der Plan geht nicht wirklich auf: Die FreundInnen kommen zu spät, und was bleibt, ist ein Dinner mit Fremden. Man spricht über Berlin und Beruf(ung), Beziehungen und die Zukunft der Monogamie. Doch der Funke springt nicht über, die Sympathie bleibt aus und die Fassade beginnt zu bröckeln, noch bevor die Nachspeise serviert ist. Eskalation deluxe! (av)

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