Viennale Special - Bill Frisell: 858 Quartet

 
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Eine seltene und außergewöhnliche Gelegenheit, die lebendige Verbindung von Film und Musik in spannender und
hochqualitativer Form zu erleben.

Mit dem Live-Konzert des großen amerikanischen Jazz- und Crossover-Musikers Bill Frisell findet die
Reihe der erfolgreichen VIENNALE-Specials zu Film und Musik nun eine neuerliche, spektakuläre
Fortsetzung. Hatten zuletzt "The Melvins" mit ihrer Musik-Performance zu Videoarbeiten von Cameron
Jamie zweimal an einem Abend für ein ausverkauftes Gartenbaukino gesorgt, so gastiert diesmal Bill
Frisell mit seinem 858 Quartett zu einem Programm ungewöhnlicher neuer und älterer Stummfilme.

"One Week" (1920) und "High Sign" (1921), zwei frühe Filme von
Buster Keaton, zeigen den noch jungen Keaton bereits als genialen Komiker mit feinsinnigem Gespür und unerreichter Leinwandpräsenz.

"Bombshell Bride" (1935) von Keïsuki Sasaki erzählt die atemlose Liebesgeschichte eines armen und eines reichen Mannes, die beide um die Liebe der gleichen Frau kämpfen.

Diese Rarität des japanischen Stummfilm-Kinos wird in ihrer eben erst rekonstruierten Fassung zu sehen sein.

Den Höhepunkt des Abends wird die klangliche Verwebung und Kontrastierung filmischer und musikalischer Strukturen am Beispiel der Found Footage-Arbeit "The Mesmerist" des Regisseurs
Bill Morrison sein. In dieser 2003 entstandenen Bearbeitung einer alten Nitratkopie des Horrorfilms "The Bells" mit Boris Karloff aus dem Jahr 1926 verfremdet Morrison auf vielfältige, faszinierende Weise die kinematographische Erzählung des ursprünglichen Films bis hin zur Unkenntlichkeit und liefert Bill Frisell damit das kongeniale Material seiner klanglichen Bearbeitung und wunderbar melodischen und schroffen musikalischen Assoziationen.

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