Wien und Mozart

 USA 2001
Kurzfilm 
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Am 19. Juli 1944 bestiegen mein Bruder Adolfas und ich einen Zug, der uns nach Wien bringen sollte. Aber wir landeten in einem Arbeitslager in der Nähe Hamburgs. 1971, nach 27 Jahren im Exil, erlaubten mir die Sowjets, meine Mutter in Litauen wiederzusehen. Nachdem ich sie besucht hatte, beschloss ich, nach Wien zu fahren. Das war ein sehr wichtiger Augenblick in meinem Leben, als ich endlich in Wien ankam. Dort traf ich meine neuen Freunde Peter Kubelka, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer. Auf dieser Reise, im August 1971, drehte ich dieses Material. Ich habe es behalten und wartete auf den richtigen Zeitpunkt, um es zu veröffentlichen. Ich habe mit meinen Filmen keine Eile.Dann kam eine Nachricht von Hans Hurch: Können Sie uns einen Trailer schicken? Da dachte ich, jetzt kann ich endlich meinen Wien-Film zeigen. Es ist meine Liebeserklärung an Wien. Ich habe Strauß dafür verwendet, weil das Musik ist, die jeder kennt. Man kann sie ignorieren, wenn man will, denn dieser kleine Film braucht eigentlich keine Musik, keinen Ton. Und, ah, ich erinnere mich noch immer an den Wein, den wir hinter diesem Hügel getrunken haben. (Jonas Mekas)In 1971, Jonas Mekas was permitted by the Soviet authorities to visit his mother in Lithuania whom he had not seen for 27 years. On his return trip, he went to Vienna for the first time. He kept the footage he shot during this visit and waited 30 years for the right time to release it.

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Jonas Mekas

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