Wilhelmsburger Freitag

 Deutschland 1964
90 min.
7.80
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Ein Arbeitertag. Beim Frühstück disku­tiert ein junges Paar, ob sie nun ein Kind haben wollen.

Ein Arbeitertag. Beim Frühstück disku­tiert ein junges Paar, ob sie nun ein Kind haben wollen - schwanger ist sie. Ihm ist unwohl dabei, es fehlen noch Sicherheiten, sie hingegen denkt, sie wäre froh. Er geht auf Maloche, es ist Freitag, die Lohntüte kommt. Sie macht den Haushalt, spaziert durch die Stadt, starrt mit immer gemischteren Gefühlen auf den allgegenwärtigen Wohlstand, beginnt sich zu fragen, ob sie wirklich ein Kind in diese Welt setzen will ...

Ein Juwel des frühen bundesdeutschen Fernsehspiels, das in seinem Zug zum Modellhaften, seiner inszenatorischen Rigorosität und Gegenwartsgier an Bresson und Wiseman erinnert. Leider war dies die letzte Zusammenarbeit des Duos Geissler und Monk: Sie hatten gesagt, was zu sagen war über dieses Land, dessen fatale Geschichte, faul-traurige Gegenwart und ungewisse Zukunft. Ein Muss! (R.H.) (filmmuseum)

Details

Ingeborg Hartmann, Edgar Bessen, Harald Vock, Eva-Maria Bauer, Peter Schimmelpfennig, u.a.
Egon Monk
Hans Koller
Horst Schröder, Walter Fehdmer
Christian Geissler

Kritiken

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