Wintertage, Frühlingstage

 China 1993
75 min.
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Am Beginn dieser nicht nur chinesischen Reise in die Erstarrung einer Psychose steht der Endpunkt der Liebe.

DONGCHUN DI RIZI rollt in Erinnerungsbildern und Rückblenden den Leerlauf einer Beziehung vom Ende her auf. Die Nahaufnahmen von einem Liebesakt werden von einer schonungslosen Beziehungsdiagnose aus dem Off gleichsam vernichtet. Frühmorgens, so der Erzähler, liebten sich Xiaodong und Xiaochun oft (im Chinesischen bedeuten Dong und Chun Winter und Frühling). Später wird Xiaodong selbst über ihre Beziehung sagen, sie seien ein ganz gewöhnliches Paar gewesen und nichts zwischen ihnen sei der Erinnerung wert.

Wang Xiaoshuai erzählt eine Trennungsgeschichte, die über die sozialen Ursachen hinaus eine düstere, existentialistische Dimension ins Zentrum seines Debutfilms rückt.
Text: Klaus Dermutz

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Liu Xiaodong, Yu Hong
Wang Xiaoshuai
Wang Xiaoshuai

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