"Young Sheldon" kommt beim Publikum gut an

CBS

Die TV-Serien über die Jugendjahre von Sheldon Cooper aus "The Big Bang Theory" kommt zumindest in den USA und Kanada gut an. Im Vorfeld der Erstausstrahlung des Spin-Offs der erfolgreichen CBS Sitcom "The Big Bang Theory" hatten Kritiker Zweifel daran. Denn "Young Sheldon" versucht am schmalen Grat zwischen einfühlsamer Familienserie und witziger TV-Comedy zu wandern. Zudem handelt es sich beim erwachsenen Sheldon Cooper um eine nicht gerade sympathische Figur mit autistischen Zügen. Doch "Young Sheldon" startete in der vergangenen Woche stark in den USA und Kanada.

CBS bestellt ganze Staffel mit 22 Episoden

Die Pilotepisode war mit 17,2 Millionen US-Zusehern so erfolgreich, dass CBS bereits drei Tage nach der ersten Folge die ursprünglich 13 geplanten Episoden auf eine volle Staffel von 22 Episoden aufgestockt hat. "Young Sheldon" war damit der erfolgreichste US-Serienstart seit "Empire" im Jahr 2015. Freilich unterstützt durch die bevorzugte Programmierung: In den USA wie auch in Kanada wurde der Pilot unmittelbar nach der ersten Folge der elften Staffel von " The Big Bang Theory" ausgestrahlt.

Doch auch die anfänglich skeptischen Kritiker sehen Potenzial in der Serie rund um den hochbegabten Neunjährigen und seine texanische Normalo-Familie. Durch die Erzählstimme von Sheldon-Darsteller Jim Parsons erinnert die die TV-Serie an den Klassiker "Wunderbare Jahre", obwohl "Young Sheldon" dieser Familienserie ganz und gar nicht gleicht. Die Highlights der Serie sind eindeutig Sheldon-Darsteller Iain Armitage und seine Mutter Mary (Zoe Perry), während die anderen Charaktere in der ersten Folge noch relativ blass bleiben.

Im deutschen Fernsehen wird "Young Sheldon" wahrscheinlich ebenfalls im Paarlauf mit Staffel 11 ausgestrahlt werden. Zu rechnen ist damit Anfang 2018 auf ProSieben.

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