13 Lakes

 2004
Independent 135 min.
film.at poster

James Benning, der Chronist der amerikanischen Landschaft, porträtiert 13 große amerikanische Seen in ebenso vielen Einstellungen.

"Die Idee des Films ist ganz einfach. Es geht darum, auf die Seen zu blicken, auf den Himmel und wie das Licht vom Wasser reflektiert wird - und das an dreizehn verschiedenen Orten in den Vereinigten Staaten. Es ist im Grunde eine ästhetische Studie des Lichts - wie es auf das Wasser trifft und wie es sich bewegt. Die Einstellungen werden länger sein, damit man Zeit hat, über das Licht nachzudenken. Und weil die dreizehn Seen sehr verschieden sind, möchte ich sie so filmen, dass man die Lichteffekte auf dem Wasser vergleichen kann. Aber ich möchte auch, dass das Bild ausdrückt, was an diesem See besonders ist. Und das ist der schwierige Teil." (James Benning in Reinhard Wulfs Circling the Image)

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James Benning

Kritiken

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User Kritiken

  • Sehenswert
    Ein Film der Poesie weckt. Man kann nicht anders, als sich in diesen Film hinein ziehen lassen. Er nimmt einen mit auf eine Reise. Wer sich auf die Bilder einlassen kann, wird sich darin verlieren. Benning spielt mit visuellen Farben und Formen, wie man es sonst nur in der Malerei wieder findet. Die Seen erinnern an Bilder aus unterschiedlichen Epochen, oder an Fotografien, die sich, nur ganz minimal, bewegen. Dazu wird der auditive Sinn bewusst mit in das Gesamtwerk einbezogen. Überdeutlich hört man die Wellen plätschern, oder die Boote fahren. Bild und Ton bilden eine Synthese, das eine wäre nicht so präsent ohne das andere.