17 Rue Bleue

 Frankreich 2001
Independent 
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Während der Algerienkrieg sich seinem Ende nährert, verlässt die junge Adda Algie, um heimlich nach Frankreich zu fahren. Fünf Jahre später lebt sie in Paris, in der rue Bleue Nummer 17, mit zwei Kindern und ihren beiden Schwestern. Sie unterhält eine Liebesbeziehung zu ihrem Arbeitgeber Merlin, der großzügig für den Unterhalt der Familie sorgt. Als Merlin stirbt, gerät ihr schicksal aus dem Lot. Ein Volksglaube aus Algerien besagt, dass ein Muttermal auf der Handfläche großen Wohlstand verheißt. Einer von Addas Söhnen verfügt über ein solches Mal, weshalb sie glaubt, nach dem Tod ihres Liebhabers einen Großteil seines Vermögens zu erben. Sie stürzt sich in einen aussichtslosen Prozess und verliert mehr und mehr den Kontakt zur Realität. Sie flüchtet in die Medikamentensucht. Abgestumpft durch ihre Tabletten isoliert sie sich zunehmend. die Jahre vergehen, die Familie zieht um. Ihr älterer Sohn Chad bleibt bei seiner Mutter allein zurück und nimmt sich ihrer Gesundheit und der Geister der Vargangenheit an.

Details

Lasiane Meis, Abdel Halis, Aimen Ben Hamed, Saidas Jawad, Rania Meziani, Marc Berman, Michel Such
Chad Chenouga
Ahmet Gülbay, Chad Chenouga
Eric Guichard
Chad Chenouga, Philippe Donzelot

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