Arbeit, Politik, Musik

 
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Nichts belegt die außerordentliche Kontrolle von Resnais über sein Werk so sehr wie Le Mystère de l'atelier quinze, ein im Künstleratelier entstandener Film über einen Arzt, der den Grund für die plötzliche Erkrankung eines Fabrikarbeiters sucht: Resnais entwarf und montierte den Film, kam aber nur zweimal ins Studio, um ein paar Einstellungen zu drehen - dennoch ist es eindeutig sein Geschöpf. Bezeichnenderweise ist sein Beitrag zur politischen Kollektivarbeit Loin du Viêt-nam der einzige fiktionale Teil dieses Films, und auch der Titel seiner Andrzej-Wajda-Montage, Portrait imaginaire, bringt dieses typisch Resnais'sche Spannungsverhältnis schön auf den Punkt. Das mit Computerbildern experimentierende Gershwin-Porträt mit Sabine Azéma, Lambert Wilson und Pierre Arditi ist wohl der umfassendste Ausdruck davon - und zugleich ein exemplarischer Beleg für Resnais' tiefe Liebe zur Musik. (C.H.)

Le Mystère de l'atelier quinze

Alain Resnais & André Heinrich

1957

s/w

Frz. OmdU

Länge: 19 min.

Claude Ridder [Episode aus Loin du Viêt-nam]

Alain Resnais

1967

Farbe

Frz. OmeU

Länge: 15 min.

Ciné-tract No. 002

Alain Resnais

1968

s/w

Frz. OmdU

Länge: 5 min.

Portrait imaginaire

Alain Resnais

1982

Farbe

Frz. OmdU

Länge: 11 min.

Pour Esteban González González, Cuba

Alain Resnais

1991

Farbe

Frz. OmdU

Länge: 3 min.

Gershwin

Alain Resnais

1992

Farbe

Frz. OmeU

Länge: 52 min.

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