Auswege

 Österreich 2003
Drama 16.10.2003 90 min.
6.60
film.at poster

Drei Frauen sind männlicher Gewalt ausgeliefert und suchen Auswege aus ihren Gewaltbeziehungen.

Claudia, Margit und Sladjana sind drei sehr unterschiedliche Frauen, die eines gemeinsam haben: Sie leben in Gewaltbeziehungen. Mit diesem Problem stehen sie nicht alleine da: In Österreich ist laut Schätzungen jede fünfte Frau von Gewalt durch ihren Ehemann oder Lebensgefährten betroffen. Nicht der dunkle Park ist der gefährlichste Ort für die Betroffenen, sondern das eigene Heim.

Frauen aller Altersstufen, Schichten und Kulturen sind Opfer männlicher Gewalt. So wie Claudia, Margit und Sladjana.

AUSWEGE ist ein Film, der aus der intensiven Kooperation zwischen dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, der Wiener Regisseurin Barbara Albert und der Regie-Studentin Nina Kusturica entstanden ist.

Details

Liese Lyon, Manfred Stella, Igor Bararon, Dagmar Schwarz ua.
Nina Kusturica
TimTom
Barbara Albert
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken


  • Dieser Film hat mich tief berührt. Ich habe ihn mittlerweile zwei mal gesehen, einmal in Kurzfassung und einmal in Originallänge. Wobei ich den Film in Gesamtlänge besser finde - er ist verständlicher!
    Zum Inhalt: sehr überzeugende Darsteller und sehr überzeugende Gewaltszenen stehen im Vordergrund des Filmes. Es werden 3 unterschiedliche Gewaltaspekte näher beleuchtet - die sexualisierte und körperliche Gewalt, die psychische Gewalt und Gewalt in einer Familie mit ausländischer Herkunft.
    Außerdem werden im Film verschiedene Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt; das Frauenhaus, die Wegweisung und die Interventionsstelle bieten sich dabei als Institutionen und Strategien an.
    Alles in allem ein gelungener Film, der Einblick in die oftmals versteckte häusliche Gewalt gibt.
    Einziger Kritikpunkt sind die missratenen Sozialarbeiterszenen. Als angehende Sozialarbeiterin kann ich leider kaum Gutes daran finden. - Da waren ja selbst die Polizisten noch einfühlsamer ;(