Battle in Heaven

 Mexiko/B/F/D 2005

Batalla en el cielo

Drama 30.03.2007 98 min.
5.60
Battle in Heaven

Mit seinem zweiten Spielfilm bestätigt Carlos Reygadas seinen Status, einer der provokativsten und gleichzeitig intellektuellsten Filmemacher seiner Generation zu sein.

Um schnell an Geld zu kommen, hat Marcos zusammen mit seiner Frau das Baby einer Nachbarin entführt. Als das Kind aber stirbt, weiß Marcos nicht mehr weiter. Er erzählt Anna, der jungen Tochter des Generals, für den er als Chauffeur arbeitet, von der Entführung und zieht sie damit in die Sache hinein. Anna, gelangweilt
von ihrem Leben als Tochter aus gutem Hause, arbeitet nachts als Prostituierte in einem sehr exklusiven Bordell. Zwischen Marcos und Anna entwickelt sich eine seltsame Beziehung. Er sucht Hilfe, braucht jemanden, der ihm zuhört, sie hat Mitleid mit ihm und gleichzeitig spielt sie mit ihm, schläft mit ihm und versucht, ihn zu kontrollieren. Er beschließt, sich der Polizei zu stellen, seine Frau drängt ihn jedoch, seine Schuld zuvor mit einem Pilgermarsch zur Jungfrau von Guadalupe zu sühnen. Für Marcos ist es der letzte Weg, den er zu gehen hat.

BATTLE IN HEAVEN ist ein Kampf um Vergebung und Erlösung, ein Film über Schuld und Sühne, der wegen seiner expliziten Sexszenen ein Skandal der Filmfestspiele in Cannes 2005 war, aber wegen seines naturalistischen und gleichzeitig subjektiven Stils einer der provokativsten und erschütterndsten Filme der letzten Zeit ist. (Polyfilm)

Details

Marcos Hernández , Anapola Mushkadiz, Bertha Ruiz, David Bornstien , Rosalinda Ramirez u.a.
Carlos Reygadas
John Tavener
Diego Martínez Vignatti
Carlos Reygadas
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der dicke Chauffeur
    Eine Schlacht im Himmel ist es nicht, eher eine auf der Matratze. Oder soll die Matratze der Himmel sein? Das worum es eigentlich geht: eine Kindesentführung sieht man nicht. Lange Kameraeinstellungen, äußerst knappe Dialoge, bewusst ausdruckslos agierende recht korpulente Schauspieler und verwirrende Schnitte könnten zum wegzappen verleiten. Doch dann sieht man völlig unerwartet immer wieder viel nackte Haut und Sex, Frontalansichten der Genitalien beiderlei Geschlechts in Ruhestellung und nach GV. Die karge Handlung lässt viel Spielraum für Interpretationen: ist das Problem der Moloch Großstadt, der Menschen zu solchen Taten treibt? Ist der Sex bzw. die Promiskuität die einzige Erfüllung im Leben? Sind tiefe Religiosität und Kriminalität keine unvereinbaren Gegensätze? Eine Antwort gibt der Film nicht. Er beginnt und endet ohne Kommentar mit einem ausgedehnten Blowjob.

  • Der dicke Chauffeur
    Eine Schlacht im Himmel ist es nicht, eher eine auf der Matratze. Oder soll die Matratze der Himmel sein? Das worum es eigentlich geht: eine Kindesentführung sieht man nicht. Lange Kameraeinstellungen, äußerst knappe Dialoge, bewusst ausdruckslos agierende recht korpulente Schauspieler und verwirrende Schnitte könnten zum wegzappen verleiten. Doch dann sieht man völlig unerwartet immer wieder viel nackte Haut und Sex, Frontalansichten der Genitalien beiderlei Geschlechts in Ruhestellung und nach GV. Die karge Handlung lässt viel Spielraum für Interpretationen: ist das Problem der Moloch Großstadt, der Menschen zu solchen Taten treibt? Ist der Sex bzw. die Promiskuität die einzige Erfüllung im Leben? Sind tiefe Religiosität und Kriminalität keine unvereinbaren Gegensätze? Eine Antwort gibt der Film nicht. Er beginnt und endet ohne Kommentar mit einem ausgedehnten Blowjob.


  • ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich konnte mit dem film nicht viel anfangen. explizite sex-szenen reichen einfach nicht aus um zu überzeugen. für einen kunstfilm einfach zu billig umgesetzt.

    Re:Battle in Heaven
    Eine Schlacht im Himmel ist es nicht, eher eine auf der Matratze. Oder soll die Matratze der Himmel sein? Das worum es eigentlich geht: eine Kindesentführung sieht man nicht. Lange Kameraeinstellungen, äußerst knappe Dialoge, bewusst ausdruckslos agierende recht korpulente Schauspieler und verwirrende Schnitte könnten zum wegzappen verleiten. Doch dann sieht man völlig unerwartet immer wieder viel nackte Haut und Sex, Frontalansichten der Genitalien beiderlei Geschlechts in Ruhestellung und nach GV. Die karge Handlung lässt viel Spielraum für Interpretationen: ist das Problem der Moloch Großstadt, der Menschen zu solchen Taten treibt? Ist der Sex bzw. die Promiskuität die einzige Erfüllung im Leben? Sind tiefe Religiosität und Kriminalität keine unvereinbaren Gegensätze? Eine Antwort gibt der Film nicht. Er beginnt und endet ohne Kommentar mit einem ausgedehnten Blowjob.

    Vielleicht sagt dir das ja etwas!?