Bedrängnis im Mai

 Türkei 1999

Mayis Sikintisi

Drama 130 min.
film.at poster

Muzzafer trifft in dem kleinen anatolischen Städtchen ein, in dem er aufgewachsen ist. Er recherchiert für einen Film, den er zu drehen beabsichtigt, und löst allerlei Probleme aus.

An einem Tag im Mai trifft Muzzafer in dem kleinen anatolischen Städtchen
ein, in dem er aufgewachsen ist. Ein großer Teil seiner Familie lebt immer
noch dort. Muzzafer möchte einen Film drehen und ist gekommen,um einige
Recherchen anzustellen. Seine Videokamera läßt er nicht aus dem Auge.
Sein Vater Emin ist vollauf damit beschäftigt, eine Strategie zu entwickeln,
um ein Gebiet, auf das er Anspruch erhebt, von den Behörden zugesprochen
zu bekommen.Es geht um ein Waldstück, in dem er sein Haus gebaut
hat und das an sein Feld grenzt. Die Beamten des Katasteramts werden in
Kürze erwartet, und weil der alte Herr kein rechtes Vertrauen zu seinem
Anwalt fassen kann, verbringt er seine Zeit mit dem akribischen Studium
der entsprechenden Gesetzestexte. Für den Fall, daß sich seine Bemühungen
als nutzlos erweisen sollten, hofft er, im entscheidenden Moment mit Hilfe eines Bestechungsgeldes den Ausgang des Verfahrens beeinflussen
zu können.

Der 22jährige Saffet hat im Gegensatz zu seinen Freunden auch beim zweiten
Anlauf die Aufnahmeprüfung für die Universität versiebt. Damit sind
seine Chancen, nach Istanbul zu kommen, erheblich gesunken. Als Muzzafer
Saffet eine Rolle anbietet, schöpft der Hoffnung und läßt seinen Job in
einer Fabrik sausen, den er mit viel Mühe gefunden hat.

Muzzafer erweist sich den Problemen seiner Angehörigen gegenüber als
sehr unsensibel, für ihn zählt nichts als sein Filmprojekt. Als er schließlich mit
seiner Truppe anrückt, um mit den Dreharbeiten zu beginnen, kommt es zu
Schwierigkeiten . . .
Berlinale 2000

One day in May Muzzafer arrives in the small town in Anatolia where he
grew up. A large part of his family are still living here. Muzzafer wants to
make a film and is here to do some research. He doesn't let his video camera
out of his sight, even for a moment.
Muzzafer's father, Emin, is busy trying to work out a strategy to get the
authorities to give him a piece of land he has claimed. The land in question
is the wooded area where he has built his house, which borders onto his
field. He expects the gentlemen from the land registry office to arrive at any
moment, and, because he doesn't have too much faith in his lawyer's ability,
he spends every waking moment meticulously studying the relevant
laws. Just in case his efforts should prove in vain, he hopes that he will still
be able to sway the decision in his favour with the aid of a cash bribe.

Unlike his friends, 22-year-old Saffet has screwed up his second attempt at
the university entrance exam. His chances of getting to Istanbul have now
dropped considerably. Saffet perks up, however, when Muzzafer offers him
a role in his film. In a flash, Saffet decides to forget about the factory job that
was so difficult for him to find. Muzzafer shows very little understanding or
sensitivity for his relatives' problems. As far as he is concerned, all that mat-ters
is making his film. The day arrives when Muzzafer and his crew appear,
wanting to start shooting. And that's where the trouble starts . . .

Details

M. Emin Ceylan, Muzzafer Özdemir, Fatma Ceylan, M. Emin Toprak, Muhammed Zumbaoglu. Sadol Inescu, Ebru Yapici
Nuri Bilge Ceylan
Nuri Bilge Ceylan
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