Bekenntnisse einer Highschool Diva

 USA 2004

Confessions of a Teenage Drama Queen

Komödie 12.08.2004 95 min.
4.50
film.at poster

Der Albtraum eines jeden Teenagers wird für Mary Realität. Ihre Familie zieht aus der pulsierenden Metropole New York in die langweilige Kleinstadt Dellwood!

Schlimm genug, dass Mary (Lindsay Lohan), ein Teenager aus New York City, eines Tages erfährt, dass sie mit ihrer Familie aus der pulsierenden Metropole wegziehen muss. Noch schlimmer aber ist, dass es ausgerechnet New Jersey sein muss, genauer gesagt die langweilige Kleinstadt Dellwood!
Mary ist geschockt. Das war's dann wohl mit ihrem Traum von einer Schauspielkarriere in ihrer geliebten Heimatstadt! Was für ein Drama!
Von diesem Moment an beschließt sie, nicht mehr Mary, sondern Lola zu heißen. Nur gut, dass sie an ihrer neuen Schule in Ella und Sam schnell richtig gute Freunde findet. Aber da ist auch noch Carla Santini (Megan Fox), Lolas Erzrivalin und das beliebteste Mädchen der Schule, die, genau wie sie, die weibliche Hauptrolle im nächsten Schul-Theaterstück "Eliza Rocks" zu ergattern hofft...

Und schon nimmt der Zickenterror seinen Lauf. Doch kaum hat Lola das Glück auf ihrer Seite, muss sie auch schon mit einem neuen Schachzug von Carla fertig werden, die - im Gegensatz zu ihr - Tickets für das ausverkaufte Abschiedskonzert von Lolas Lieblingsband "Sidarthur" bekommen konnte. Zusammen mit Ella setzt Lola nun alles daran, um sich trotzdem irgendwie in das Konzert hineinzuschmuggeln. Wird es ihr gelingen, ihre Stars live zu erleben und dabei auch noch den Lead Sänger der Band, Stu Wolff (Adam Garcia), nach dem sie so verrückt ist, kennen zu lernen?

Altersempfehlung: uneingeschränkt

Details

Lindsay Lohan, Alison Pill, Barbara Mamabolo, Megan Fox ua.
Sara Sugarman
Mark Mothersbaugh
Stephen H. Burum
Gail Parent (nach Dyan Sheldon)
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Viel besser als befürchtet
    Ich musste diesen Film sehen. Das soll heißen: Ich habe ihn mir nicht freiwillig angesehen. Und befürchtete den üblichen Zickenterror-Film auf dem Niveau der CLUELESS-TV-Serie.
    Tatsächlich war ich über den Film dann ziemlich überrascht. In Ordnung, ich gehöre nicht zum Zielpublikum, denn der Film ist offensichtlich für zehn- bis zwölfjährige Junggören-Teenager gedacht. Aber auch alle anderen können sich unterhalten. Vor allem, wenn sie wissen, was "Camp" bedeutet. Denn dann kann man sich an einer völlig flachen, mit Klischees spielenden Story erfreuen, knallbunt, mit passenden digitalen Effekten ausgestattet und gut gespielt. Der Film ist komplett oberflächlich - aber diese Oberflächen sind glatt poliert und glänzen. Und dieser Glanz ist kein matter, sondern durchaus stark.
    Ein falscher, irreführender Beginn entpuppt sich rasch als reine Fantasie, zweidimensional wie ein Papiertheater. Das signalisiert bereits: Bei diesem Film darf man eben nicht in die Tiefe gehen, und wer die relativ unwahrscheinliche Handlung kritisiert, der ist wahrscheinlich ein aus den 1970ern übriggebliebener rechthaberischer Pädagoge mit Belehrungsfimmel.
    Hier geht es nicht um soziale Realität, sondern um reines Entertainment. Dabei hat man den Eindruck, die Macher dieses Films wussten genau, was sie hier taten, und sie nahmen sich selbst nie zu wichtig. Keine falsche Romantik, keine verlogene US-Moral, keine politische Korrektheit einerseits und kein Fäkalhumor andererseits. Sondern ziemlich gut gemachte, US-amerikanische Unterhaltung. Wie ein Tag in Disneyland. Nicht mehr und nicht weniger. Aber auch das ist gelegentlich durchaus nett. Es muss ja nicht immer Michael Moore sein.