Brotherhood

 Südkorea 2004

Taegukgi hwinalrimyeo

Drama, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 08.09.2006 148 min.
8.20
Brotherhood

Die tragische, bis zum offenen Kampf eskalierende Entfremdung zweier Brüder als Analogie für die Spaltung Koreas in verfeindete Bruderstaaten.

Das hochdramatisch entwickelte, herzergreifende Handlungsgeschehen, verbunden mit überaus spektakulären Kampfszenen, sorgen für enorme Spannung und starke Gefühle.

BROTHERHOOD ist ein Film der Superlative: Nie zuvor wurden in Korea derart aufwändige Actionszenen gedreht, mit einem Heer von 25.000 Statisten. BROTHERHOOD ist die teuerste Produktion in der Geschichte des koreanischen Kinos. Sie brach alle Kassenrekorde und anvancierte zum erfolgreichsten Film aller Zeiten in Südkorea, wo laut Statistik jeder vierte Bürger BROTHERHOOD im Kino sah. "Krieg hat zwei Gesichter", sagt der Regisseur und Drehbuchautor Je-gyu Kang. "Es gibt die Gewalt, aber da ist auch eine sehr emotionale, menschliche Seite. Mein Film stellt beide Aspekte dar, um die Realität des Krieges zu vermitteln."

Details

Dong-gun Jang, Bin Won, Eun-ju Lee, u.a.
Je-gyu Kang
Je-gyu Kang, Sang-don Kim
3L Filmverleih

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • schlacht um schlacht
    die unglaubliche brutalität ist nötig, um zu zeigen dass es im krieg keine gewinner gibt. ob es nötig ist über 2 stunden hindurch zu zeigen wie div. körperteile durch die gegend fliegen, gehirnmasse herumfliegt, ich weiß nicht.
    mir war es zuviel und ich hab die vorstellung, so glaube ich, während der letzten schlachtszene verlassen. die schlachtszenen sind für mich das dominierende in diesem film gewesen, das interesse an der eigentlich handlung, wie es den brüdern ergeht, der familie, ein kribbeln.. was passiert als nächstes... das gab es bei mir nicht.
    geschmackssache ist auch die filmmusik, die für mich zu sehr aus der konsole klang, vor allem dann, wenn die szene selbst eigentlich ergreifend sein soll.

  • (fast) sprachlos...
    An diesem Film kommt man als begeisterter Kinogeher kaum vorbei. Ich würde ihn ohne weiteres uneingeschränkt jedem empfehlen, wäre da nicht diese unglaublich intensive Darstellung von physischer und psychischer Gewalt, welche sich fast durch den gesamten Film zieht wie ein sprichwörtlich blutroter Faden. Der Sturm auf Omaha Beach aus "Private Ryan" mutet verhältnismässig harmlos an, verglichen zu den ungeschminkten Gräuel die man in "Brotherhood" über mehr als 2 Stunden hinweg zu sehen bekommt. Schockierend, ein Mahnmal gegen den Krieg, dessen Wahnsinn mit unglaublich großer Komplexität und vielen Facetten dargestellt wird.

    Und dennoch steht die familiäre Beziehung zweier Brüder im Mittelpunkt, die tragischerweise und gegen Ihren Willen mit ihrer gesamten Familie in diesen Konflikt verwickelt werden. Teilweise für den mit der asiatischen Mentalität weniger vertrauten vielleicht schwer nachvollziehbar, wird die Beziehung der beiden zueinander und das was der Krieg aus Ihnen macht, perfekt dem Zuschauer vermittelt.

    Ich schreibe normalerweise keine Kommentare zu Filmen die ich gesehen habe, aber bei diesem komme ich nicht darum herum. Ein außergewöhnliches Meisterwerk. Eine Schande, dass es nur mit 3 Kopien in ganz Wien läuft...