Catharsis

 J 2003
Drama 113 min.
7.50
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Catharsis erzählt die Geschichte eines 14-jährigen Jungen, der in einer Wohnsiedlung in den Vororten Tokyos ein kleines Mädchen umgebracht hat. Die Familienmitglieder ändern ihre Namen und tauchen in verschiedenen Städten unter. Seine Schwester aber, unfreiwillige Zeugin des Verbrechens, verliert die Sprache. Als er aus der Jugenderziehungsanstalt entlassen wird, kommt seine Familie, die ihren Namen geändert hatte, um ihn abzuholen. Auf der Heimatinsel der Mutter will man ein neues Leben beginnen, von vorne anfangen. Doch wie lebt man mit der großen Schuld, dem unvergesslichen Verbrechen? Catharsis beruht auf einer wahren Geschichte. Sakaguchi geht in seinem Film der Frage nach Schuld und Sühne nach. Er zeigt, wie die Tat auch die Familie des Täters zerstört, die nun in einer halb verfallenen Hütte Zuflucht auf einer abgelegenen Insel sucht. Die zunächst ihrem Schicksal ohnmächtig ergebenen Eltern sehen schließlich den einzigen Ausweg im Freitod, da ihnen die Gesellschaft eine Reintegration nicht gestattet. (Holger Twele) Catharsis erzählt von der Annäherung zweier Familien. Der Sohn der einen tötete die Tochter der anderen. Nach Jahren treffen sie wieder zusammen. Doch nicht Rache steht im Zentrum.Es geht um die Familie als Fixpunkt des Daseins und um die Frage, ob Schuld irgendwann ein Ende hat. Großartig-zwingendes Kino in eindringlich-meditativen Bildern. (Rüdiger Suchsland)

Details

Yamaguchi Miyako (Towako), Manako Keiji (Yukio), Onoue Hiroyuki (Naoki), Saito Mai (Kasumi), Ohtaka Rikiya (Subaru), Azuma Takashi (Satoshi)
Sakaguchi Katsumi
Ikebe Shinichiro
Hasegawa Takashi
Sakaguchi Katsumi

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