Chantal Akerman par Chantal Akerman

 F 1996
Biografie 64 min.
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Akermans Beitrag für die Sendereihe «Cinéma, de notre temps».

Das Apartment von Chantal Akerman in Brüssel: Als erstes kommt ihr Hund ins Bild, dann sie selbst. Sie setzt sich, zündet sich eine Zigarette an und beginnt zu sprechen: Eines Tages traf ich Janine Bazin und André S. Labarthe. Sie fragten mich, ob ich einen Beitrag für ihre Fernsehreihe Cinéastes de notre temps machen wolle. (Akerman betont absichtlich den früheren Namen der Serie, die heute Cinéma de notre temps heißt.) Ich sagte: 'Warum nicht?' Ich machte mehrere Vorschläge, aber alle diese Regisseure waren schon vorgestellt worden. Als eine Art provokanten Scherz schlug ich dann vor, einen Film über mich selbst zu machen. Sie meinten, das sei eine gute Idee. Ich sagte zu mir selbst: 'Wenn ich eine Cinéastes-de-notre-temps-Episode über mich selbst als eine Filmemacherin unserer Zeit machen will, dann muß es eine Art Selbstporträt sein, in dem ich durch Ausschnitte aus meinen Filmen spreche. Ich zeige die Ausschnitte ohne Kommentare und ohne Kontext wie rushes nach einem Drehtag.' Janine und André waren nicht glücklich damit. Sie dachten, ich sollte etwas über meine Filme sagen und sie nicht für sich selbst sprechen lassen. Damit begannen die Probleme. Akerman schrieb einen langen Brief mit ihren Ansichten über Film, das Filmemachen und das Anschauen von Filmen. Sie liest diesen Brief laut vor, mehr und mehr aufgeregt.

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Chantal Akerman
Raymond Fromont

Kritiken

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