Charles Mingus: Triumph of the Underdog

 USA 1997
Musikfilm / Musical, Dokumentation, Biografie 
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McGlynn resümiert mit seiner vielleicht besten Arbeit über einen Jazzmusiker die stürmische, wenn auch widersprüchliche, jedenfalls faszinierende Lebensgeschichte von Charles Mingus, locker basierend auf seiner veröffentlichten Pseudo-Autobiographie "Beneath the Underdog".

Dieses
beeindruckende Dokument über einen der unangepasstesten Musiker,
vollgeladen mit äußerst seltenem Bild- und Tonmaterial sowie Interviews von
Freunden, Weggefährten, Kollegen und Kennern seiner Musik, dauerte neun
Jahre bis zur Fertigstellung.
Das Ergebnis ist sehenswert: Die umfangreiche Recherche durch Rundfunk-
und Fernseharchive beinhaltet neben dem bereits gesicherten historischen
Quellenmaterial zahlreiche, als verschollen geglaubte Tondokumente,
Plattenaufnahmen sowie zahlreiche spektakuläre TV-Livemitschnitte. Der
Film beinhaltet zudem einen seltenen Live-Mitschnitt des berühmten "Town
Hall Concert" in New York vom 12. Oktober 1962, wo er sein unvollendetes,
groß-orchestrales Werk "Epitaph" uraufführte. Der Zuseher hat die
Möglichkeit, dieses Werk mit der Jahre nach Mingus' Tod rekonstruierten
Version von Gunther Schuller zu vergleichen, die mit seinem bekannten
Mingus Project Orchestra im Lincoln Center aufgenommen wurde. Text: Helmut Weihsmann/ Jazzfest Wien

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Don McGlynn

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