Crossing Europe (2015) Local Artists

 A 2015
Kurzfilm 150 min.
film.at poster

Inside the Head
Michael Wirthig
1:30 Minuten, Österreich 2015

Analoge 35mm-Filmkader von Startbändern (auch HEAD genannt) wurden in ihrer Beschaffenheit mikroskopisch untersucht und nach einem rhythmischen System abfotografiert. Bevor das Startband aufgrund der Digitalisierung seine Funktion vollständig verliert, wird es selbst in den Mittelpunkt gestellt und sichtbar gemacht.

Archived Material (OMDU)
Markus Oberndorfer
3:45 Minuten, Österreich / Frankreich 2014

ARCHIVED MATERIAL (OMDU) verweist auf das Vergangene, heute Abwesende. Gegenwart und Vergangenheit spiegeln sich in den narrativen und technischen Ebenen des Videos wider: in der (gegenwärtig) aufgenommenen Szenerie, der musikalischen Untermalung, den Äußerungen des Zeitzeugen Lavrillat, dem filmischen Bildschleier.

Hidden Tracks
Karin Fisslthaler
Österreich 2015
6 Minuten

Eine Found-Footage-Arbeit über das Verschwinden der Kinobilder in den abstrakten Raum der filmischen Zwischenzeitlichkeit und wieder heraus, aus einem Stück Ewigkeit, das sich in Schwarzbildern andeutet.

Ritual For A Relict
Alexander Glandien
Österreich / Deutschland 2014
8 Minuten

Der Film widmet sich dem Verhältnis einer Ruine zu ihrer obsolet gewordenen Funktion und dem damit verbundenen Bedeutungswandel dieses Reliktes. Ausgehend von einem ruinösen Betonschiff, gestrandet in einer norddeutschen Ostseebucht, erfolgt der Versuch einer sisyphushaften Re-Funktionalisierung dieses Schiffes.

Deconstructed Piano
Laurin Döpfner
Österreich 2014
4:02 Minuten

DECONSTRUCTED PIANO befasst sich mit der sukzessiven Zerstörung der Instrumentalmusik durch digitale Soundgeneratoren. Zwei Roboter zerstören im Sturm den sanften Klang der Mondscheinsonate. Die Mondscheinsonate soll den Schmerz und die Trauer des Klaviers darstellen. Im Zeitraffer wird die Performance zum Film.

Lux Minor
Anatol Bogendorfer
Österreich 2015
5:28 Minuten
LUX MINOR ist eine Abstraktion über Rhythmus und Geschwindigkeit im Film. Mithilfe des manipulierten Shutters der Kamera wird analoges Licht bewegt und im Verhältnis zur Tonebene im Micro-Bereich gesteuert. LUX MINOR erzählt über Geschwindigkeit im Film als synästhetisches Phänomen und subjektive, relative Größe.

The Contest
Michaela Schwentner
Österreich 2014
15:50 Minuten

Notes On Mackey
Klaus Pamminger
Österreich 2015
3:43 Minuten

In Iterationen aufblitzende, negative Raumkürzel erzeugen das Nachbild eines phantasmierten Innenraums, der der Zusammenschau mehrerer Räume des Mackey-Penthouses (R. Schindler, 1939) entspricht. Mit der flackernden Niederschrift des Raumes korrespondieren Spuren von Ton aus „Gone with the Wind“ und "Mutterliebe" (1939).

Konfokal
Reinhold A. Fragner
Österreich 2014
4:20 Minuten

Der Film versucht Bildstapel von konfokalen Laser-Scanning-Mikroskopen eine neue, andere Dreidimensionalität zu verleihen, ohne das Ursprungsmaterial wesentlich zu verändern. Durch virtuelle Kameras werden die Bilder nochmals verzerrt, neu projiziert, verschachtelt und so völlig neu interpretiert.

Cinema Study
Jeremias Altmann, Andreas Tanzer
Österreich 2014
8 Minuten

Als wir nach ihm verlangten, nannte uns Herr Prudlo einen unerwartet hohen Preis. Ohne Vorführung würden wir nicht einmal darüber nachdenken, ihn mitzunehmen. Auch beim zehnten Versuch zerriss der Apparat den dünnen Film. Jedes Mal dauerte es lange bis Herr Prudlo die letzten Reste aus den Ritzen hervor gefuzelt hatte.

[Simsin] Volume I. DUALISM
Jungsuh Sue Lim
Österreich 2014
2:39 Minuten

Ausgehend von meiner eigenen Erfahrung der Depersonalisierung, entgegen der Vorstellung von „Körper als Zuhause“ und, dass wir darin wohnen. Menschen mit Depersonalisierung erleben eine Loslösung von den eigenen Sinnen und von Geschehnissen in ihrer Umwelt, als ob sie alles nur von außen betrachten würden. Es handelt sich um eine Visualisierung der emotionalen Trennung von der Umgebung durch Doppelbelichtung.

Moon Blink
Rainer Kohlberger
Österreich / Deutschland 2015
10 Minuten

Das exklusiv mit Codes generierte Video unterlegt dessen Handlungsmodell einen eigentümlich ästhetischen Dezisionismus. Die Arbeit „zitiert“ die Außenwelt des frühen Experimentalfilms - die am Tisch gezeichneten Samples - wie auch die Innenwelt physikalischer Erscheinungen - Farberscheinungen, Energiefelder, Licht- und Tonrauschen. (Marc Ries)

Odessa Crash Test (Notes on Film 09)
Norbert Pfaffenbichler
Österreich 2014
5:28 Minuten

Sergej Eisenstein schuf einen der ikonischen Momente des Kinos, als er in PANZERKREUZER POTEMKIN einen Kinderwagen die Treppe von Odessa hinab sausen ließ. Wenn Pfaffenbichler nun diesen Treppensturz einem Crash Test unterzieht, überstürzen sich Ereignisse und Bilder buchstäblich - bis kommt, was Eisenstein nicht zu zeigen wagte … (Christoph Huber)

SPOT - Eine Attwenger Trilogie
Siegfried A. Fruhauf
Österreich 2015
3 Minuten

Wie einfach ist es, ein Geschehen ins Zwielicht zu rücken, wenn sich im Gewusel der Bildkompressionsartefakte harmlose Gestalten in dunkle Schatten verwandeln und eine Diskolichterpalme zur Explosionsassoziation wird? Es beginnt mit Rot, einem Signal für gebotene Vorsicht, und es endet in nur drei Minuten als Film noir.

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken