Das schreckliche Geheimnis des Dr. Hichcock

L'orribile segreto del Dr. Hichcock

I, 1962

Horror

Min.88

Mario Bava wurde mit gutem Grund zur meistgepriesenen Lichtgestalt des italienischen Horror-Booms der 1960er Jahre. Aber ­Kollegen wie Antonio Margheriti oder Riccardo Freda lieferten nicht minder bestechende Beiträge zum Genre. Fredas L'orrible segreto del Dr. Hichcock ragt nicht nur durch seine sagenhafte Farbregie ­heraus, sondern auch durch die verblüffend direkte Annäherung an das Perverse: Ein nekrophiler Arzt betäubt im Geheimzimmer seiner Villa die willfährige Gattin, um seine Leidenschaft auszu­leben - bis er ihr versehentlich eine Überdosis spritzt. Zwölf Jahre später kehrt er mit einer neuen Frau (Barbara Steele) zurück und plant ­Unaussprechliches. Trotz der ironischen Verbeugung im Titel ein ­eigentlich unerhörter Abstieg in viktorianische Abgründe, dabei hochmodern als Porträt der sexuellen Entfremdung. Mit Lo spettro ließ Freda 1963 eine lose Fortsetzung folgen, in der er das phantastische Element vertiefte. (C.H. - Filmmuseum)

IMDb: 6.7

  • Regie:Robert Hampton

  • Kamera:Donald Green

  • Autor:Julyan Perry

  • Musik:Roman Vlad

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