Das verflixte 3. Jahr

 F 2011

L'amour dure trois ans

Komödie 20.07.2012 98 min.
6.10
Das verflixte 3. Jahr

Bestseller-Autor Frédéric Beigbeder bringt erstmals selbst als Regisseur einen seiner Romane auf die Kinoleinwand und führt die Macho-Ansichten seines Protagonisten mit Vergnügen ad absurdum.

Marc Marronnier (Gaspard Proust), tagsüber ein von der Welt gelangweilter Literaturkritiker, abends ein scharfzüngiger und feierwütiger Gesellschaftskolumnist, lässt sich von seiner Frau Anne scheiden. Zu diesem Zeitpunkt ist er sich vollkommen sicher, dass wahre Liebe "das verflixte dritte Jahr" nie überdauern kann. Sogar ein Pamphlet hat er als Beleg seiner These geschrieben, allerdings unter Pseudonym. Als er auf einer Familienfeier der schönen Alice (Louise Bourgoin) begegnet, gerät seine Überzeugung jedoch schwer ins Wanken...

Details

Gaspard Proust, Louise Bourgoin, JoeyStarr
Frédéric Beigbeder
Martin Rappeneau
Yves Cape
Frédéric Beigbeder
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Liebe dauert 3 Jahre
    Man nehme alle bekannten Klischees der Liebesfilme, rühre gut um, darf auch schon mal schütteln, fertig ist ein weiterer Liebesfilm: Vorhersehbares Ende, Liebeskummer, viele gute Ratschläge erteilende Freunde und das Bäumchen-wechsel-Dich Spielchen darf natürlich genauso wenig fehlen wie Meer, Wind und Wellen.
    Hintergrund sollte im Gegensatz zu diesem Film etwas Neues enthalten – tut es aber nicht. Erfolgloser Schriftsteller Marc (Gaspard Proust) schreibt unter einem Pseudonym einen Bestseller über die Vergänglichkeit der Liebe und packt alle machomäßigen Vorurteile rein. Seine Freundin Alice (Louise Bourgoin) weiß nichts davon. Als sie es erfährt, rückt sie nur ganz kurz Möbel, bevor sie ihm in die Arme sinkt. Ja, wer hätte das gedacht?!
    Zwischendrin gibt es Sprüche zum Thema Liebe aus der Abteilung Taschenpsychologie. Und all dem fehlt der ach so hochgelobte französische Charme oder auch besagter Witz. Fehlanzeige! Es ist platt. Um es mit etwas Aktualität aus dem 20. Jahrhundert zu würzen kommt eine Prise Promiskuität dazu. Wie man heute im Film halt den Abend so ausklingen lässt. Verfängt aber nicht weiter, weil unbedeutend.
    Nach der Theorie von Marc währt die Liebe nur drei Jahre, der Film gefühlte 90 Minuten. Und die können ganz schön lang sein. Vielleicht ist ja Beigbeders Roman besser als sein Film!?