Das Alphabet des Lebens

 F 2004

Les fautes d'orthographe

Drama 90 min.
6.30
film.at poster

Der 15-jährige Daniel fühlt sich im Internat seiner Eltern so gedemütigt, dass er zu ungewöhnlichen Mitteln greift, um sich den Respekt seines Vaters zu verschaffen.

Frankreich, Ende der 60er Jahre: Der pummelige Daniel ist 15 Jahre alt und leidet unter der Pubertät, da er noch nicht so weit entwickelt ist wie andere Jungen und zum Beispiel noch keine Schamhaare hat. Er lebt in einem Internat für sozial schwache Kinder, das von seinen Eltern streng geführt wird. Als eines Tages sein Vater beschließt, dass er aus der elterlichen Wohnung in den Schlafsaal seiner Mitschüler umziehen muss, ist das für Daniel eine Strafe, denn nun kann er sich vor den anderen nicht mehr verstecken. Außerdem warten einige Mitschüler nur darauf, ihn wegen seiner Sonderstellung zu schikanieren. Daniel fürchtet die Jungs, ist aber zugleich auf Hilfe angewiesen, um vor seinen Eltern zu verbergen, dass er die Rechtschreibung nicht beherrscht. Der jüdische Mitschüler Richard ist bereit, ihm zu helfen, wenn er dafür Süßigkeiten aus der Küche bekommt, zu die Schüler keinen Zutritt haben. Als Daniel seinen neuen Freund sogar in die elterliche Wohnung mitnimmt und sie vom Direktor erwischt werden, wird Richard der Schule verwiesen. Nun eskaliert Daniels Hass auf seine Eltern, und er schließt sich dem anarchischen Jean-Claude an. Sie beginnen heimlich eine Kooperative aufzubauen, schmuggeln verbotene Dinge in die Schule und verkaufen sie an Schüler und Lehrer. Da bald alle hinter dem Rücken des Direktorenpaares gegen deren Regeln verstoßen, wagt Daniel eines Tages den Machtkampf mit seinen Eltern und organisiert einen Aufstand gegen sie.

Details

Carole Bouquet, Olivier Gourmet, Damien Jouillerot, Raphaël Goldman, Franck Bruneau
Jean-Jacques Zilbermann

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