Das Auge

 Schweden 1998

Ögat

Thriller 108 min.
5.50
film.at poster

Außergewöhnlicher Psychothriller über eine mörderische amour fou.

Die Gynäkologin Ingrid, eine schöne Enddreißigerin, hat sich leidenschaftlich in den Röhrenfabrikanten Fredrik verliebt. Zum ersten Mal glaubt sie, den Richtigen gefunden zu haben, auch wenn ihr alles ein wenig zu schnell geht. Fredrik überhäuft sie geradezu mit Beweisen seiner großen Gefühle und seines Begehrens und will auch von ihr Beweise ihrer bedingungslosen Liebe bis in alle Ewigkeit. Wie kann er ihrer sicher sein, fühlt sie dasselbe wie er?

Als Ingrid ihre beiden besten Freunde, den Popsänger und erfolgreichen Komponisten Mikael und dessen viel jüngere Frau Catti, einlädt, um ihnen Fredrik vorzustellen, funktioniert dieser die Party in eine Verlobungsfeier um. Er hat auch schon einen Opernbesuch für die beiden Paare am nächsten Abend arrangiert. Doch er kommt nicht zu der Verabredung. Ingrid ist zwar beunruhigt, aber auf die Katastrophe nicht gefasst, die auf sie einstürmt. Laut Polizei hat Fredrik die Fähre nach Dänemark genommen und sich während der Fahrt über Bord gestürzt. Eine Frau war Augenzeugin des Sprungs.

Ingrid ist wie betäubt, will sich von niemandem helfen lassen, vergräbt sich in ihrem Schmerz. Für Mikael beginnt ein Horror ganz anderer Art. Ihm wird eine Videokassette zugeschickt, die ihn und Ingrid in einer scheinbar verfänglichen Situation zeigt - aufgenommen zu einer Zeit, da Fredrik längst tot war. Mikael, der um Fredriks Obsession, alles heimlich mit der Kamera einzufangen, weiß, ist überzeugt davon, dass Fredrik lebt und mit ihnen allen ein teuflisches Spiel spielt. Er glaubt Ingrid in akuter Lebensgefahr. Doch der Kriminalkommissar, den er aufsucht, kann nichts tun, denn ohne Beweise sind ihm die Hände gebunden. Derweil zieht sich das Netz um Ingrid immer enger zusammen, ein Netz, in das sich auch Mikael verhängnisvoll verfängt.

Details

Lena Endre, Samuel Fröler, Camilla Lundén, Göran Stangertz, Sven Wollter, Thomas Roos, u.a.
Richard Hobert
Björn Hallman
Lars Crépin
Richard Hobert

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