Das Festmahl im August

 I 2008

Pranzo di ferragosto

Komödie 15.05.2009 75 min.
7.00
Das Festmahl im August

Gianni Di Gregorio legt mit seinem in Venedig ausgezeichnetem Debütfilm eine Liebeserklärung an das Alter, das Leben und die italienische Küche vor.

Mitte August in der römischen Sommerhitze, kurz vor einem der wichtigsten Feiertage des Landes. Wer kann, nimmt sich frei und fährt aufs Land oder ans Meer. Nur der weißweindurstige Gianni nicht, der mit seiner dominanten alten Mutter unter einem Dach lebt und sich aufopferungsvoll um sie kümmert. Weil der in die Jahre gekommene Junggeselle einfach nicht nein sagen kann, hat er es aber nicht nur mit einer, sondern plötzlich gleich mit vier alten Damen zu tun. Und alle vier sind äußerst eigensinnig und alles andere als pflegeleicht...

Details

Gianni di Gregorio, Alfonso Santagata, Valeria De Franciscis u.a.
Gianni di Gregorio
Gian Enrico Bianchi
Gianni Di Gregorio
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Kritiken

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User Kritiken

  • Das Mariahimmelfahrtsfest
    Diese Komödie ist über und wohl auch hauptsächlich für Oldies gedacht. Vielleicht für einen netten Seniorennachmittag im Altenheim. Der Regisseur hat sich gleich selbst die Hauptrolle verordnet, damit weinigsten einer unter den Laien vom Fach ist. Es ist nett gemeint und man kann den alten Damen auch teilnahmslos zuzuschauen, denn es kommt nichts rüber. Kein Witz, kein Charme, der von den fast dreihundert Jahren, die da am Tisch sitzen, ausgeht. Selbst die nur 70 Minuten ziehen sich wie Kaugummi. Die Mädels verhalten sich so, wie man es von ihnen erwartet und auch gewohnt ist. Also nichts Neues.
    Und ein Festmahl? Man bekommt wenig Lust mitzuschmausen. Na ja, auch die Vorbereitungen dazu laufen so interessant ab wie der Fahrplan der Bundesbahn. Das Fest selber degeneriert zu einem belanglosen Kaffeeplausch. Die heftigsten Aktivitäten sieht man dann in einem kleinen Bildausschnitt während der Abspann läuft. Selbst die Marotten der Damen werden zuvor nur oberflächlich behandelt und der mittelalterliche Sohn (50) des Hauses macht sich ungewollt zum Deppen: betulich, willfährig, langweilig. K.V.