Das zweite Erwachen

 
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(Kurz-)Filme von Michel Pilz

Parco delle rimembranze (1988) von Michael Pilz. Farbe, 14 min

Der Lauf des Wassers (1988) von Michael Pilz. Farbe, 44 min

Pieces of Dreams (2000) von Michael Pilz. Farbe, 55 min

Mitte der 80er Jahre, nach dem weltweiten Erfolg von Himmel und Erde einerseits und dem Produktionschaos von Noah Delta II (1985) anderer­seits, war Michael Pilz seelisch an einer Art Nullpunkt angelangt: Mit epigrammatischen Verdichtungen der Gegenwart wie Parco delle rimembranze musste er für sich noch einmal klären, was Filmemachen ist. So wandte er sich auch zwei frühen Einflüssen filmend zu, dem Theatermacher Jack Garfein (Pieces of Dreams) und dem Bildhauer Karl Prantl (Der Lauf des Wassers), in deren Arbeiten er seine Philosophie des Filmens wiederfand: Es geht weniger um das Bearbeiten der Dinge als das Erkennen des richtigen Augenblicks dafür. Lang begutachtet und berührt Prantl die Oberfläche der Steine, mit denen er arbeiten wird, wieder und wieder lauscht ­Garfein in die Worte Becketts hinein, nie willfährig und unbotmäßig eilig, nur immer so, wie's der Augenblick und das Material nahelegen. (O.M.)

(Text: filmmuseum)

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