Der Appartment-Schreck

 USA 2003

Duplex

Komödie 97 min.
5.80
Der Appartment-Schreck

Ein junges Paar möchte ein Traumappartment beziehen - doch die Vormieterin macht Probleme.

Merry und Alex sind frisch verheiratet und verliebt wie am allerersten Tag. Nun steht auch noch ihr allergrößter Traum kurz vor der Erfüllung: Die beiden haben ein traumhaftes Appartment im schönsten Viertel von New York gefunden. Der Haken an der Sache: Sie können erst einziehen, wenn die bisherige Mieterin, eine reizende ältere Dame, das Zeitliche gesegnet hat. In ihrer Verzweiflung ist Merry und Alex jedes Mittel recht, aber die alte Lady ist eine harte Nuss, die gar nicht so leicht zu knacken ist.

Details

Ben Stiller, Drew Barrymore, Eileen Essel, Harvey Fierstein, Justin Theroux ua.
Danny DeVito
David Newman
Anastas N. Michos
Larry Doyle
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Immer schlimmer
    Eigentlich hatte ich gedacht: UND DANN KAM POLLY kann nicht unterboten werden.
    Getäuscht. DER APPARTMENT-SCHRECK ist noch schlechter. Und damit ist schon alles gesagt.

  • Zelluloidverschmutzung
    Schon der Titel hört sich nach einem 20 bis 30 Jahre alten Film an, der auf Kabel 1 ausgestrahlt wird. Nur dass diese Filme allesamt besser sind als diese schwache Zelluloidverschmutzung.

    Vielleicht gefällt dieser Film (im Original: DUPLEX) irgendwelchen spießigen Jungpaaren, die ebenfalls gerade auf Wohnungssuche sind. Ansonsten weiß ich nicht, wer sich dabei amüsieren sollte. (Offenbar hat dies auch die Produktionsfirma nicht gewusst, denn der Film lag zwei Jahre lang auf Eis.)

    Das Problem ist vor allem, dass Regisseur DeVito, von dem man schon weitaus Besseres gesehen hat, für diese Arbeit keinen spezifischen Stil entwickelt hat. Einerseits hat DUPLEX etwas mit den klassischen New-York-Komödien eines Billy Wilder oder Neil Simon zu tun, andererseits orientiert man sich - immer 'jugendlich' sein wollend - an den jüngsten US-Brachialhumorfilmen. Nur passt das eben nicht zusammen.

    Und man hat schon genug von dem ewig gleichen Herumgewusele von Ben Stiller (kann dieser Mensch nicht eine längere Kreativpause einlegen?). Und das Puppengesicht von Drew Barrymore? Man möchte am liebsten zuschlagen, so sehr nervt sie. Diese beiden schauspielerischen Wenigkönner liefern ab, was sie schon mehrfach zuvor getan haben, und wirken, weil sie nicht miteinander harmonieren, als Paar völlig unglaubwürdig. Dass sie sich plötzlich dazu entschließen, ein Schwerverbrechen zu begehen, das mit der Todesstrafe geahndet würde, nimmt man ihnen einfach nicht ab. Der Rest der Besetzung besteht aus eindimensionalen, uninteressanten Chargen, die am besten in Vorabend-Sitcoms aufgehoben wären.

    Auch in filmästhetischer Hinsicht hat DUPLEX nichts zu bieten, was von besonderem Interesse wäre. Aber macht nichts: Das ist einfach ein Film, der glauben machen will, bei Cocktailparties würden bekannte Auftragskiller herum stehen. Und ein Autor, der seinen Roman lediglich auf seinem Apple-Laptop gespeichert hat und sonst nirgends, ist selbst schuld, wenn sein Manuskript weg ist, weil ein LKW über den Computer hinweg rollt.

    Fazit: Wer nicht dafür bezahlt wird, sich diesen Film anzusehen, und auch nicht stoned genug, um jedes Machwerk lustig zu finden, kriegt dasselbe zuhause vom Fernseher geliefert - von "Nanny" über "Friends" bis hin zu "Chaos City". Nur muss man dafür keine Eintrittskarte kaufen.

    Re:Zelluloidverschmutzung
    es gibt 1, mehr filme, die unglaubwürdiger sind und 2, auch "altpaare", die möglicherweise eine wohnung suchen; die "kritik" wird daher ad absurdum geführt, weil sie polemisiert und pauschaliert wird; wer also selbst im glashaus sitzt, sollte daher besser nicht mit steinen werfen oder in diesem falle: mit oberflächlichkeit gegenargumentieren;