Der Kameramann

 USA 1928

The Cameraman

Komödie 80 min.
8.30
film.at poster

Buster spielt einen Fotografen, der sich aus Liebesgründen als Wochenschaukameramann versucht.

1928 wird Keatons Firma an MGM verkauft, wo man ihn prompt ins Studiosystem einzugliedern sucht: zumal ihm dabei die unersetzliche Freiheit zur Improvisation geraubt wird, der Anfang vom Ende seiner Karriere. Allein die ersten beiden Filme fürs Studio zeigen ihn noch auf der Höhe seiner Kunst: Mit dem ersten, "The Cameraman", gelingt ihm das letzte unumschränkte Meisterwerk seiner Karriere, eine große Zusammenfassung seiner Ideen über Probleme und Prinzipien des Filmemachens, zugleich die prophetische Konzeption seines Abstiegs. Buster spielt einen Fotografen, der sich aus Liebesgründen als Wochenschaukameramann versucht, obwohl die Firmenbosse keine Verwendung für ihn haben. Nach mehreren Fehlschlägen, darunter der Bericht über einen Bandenkrieg in Chinatown, bedarf es eines dressierten Affen, um das Happy-End herbeizuführen. Die abschließende Konfettiparade, bei der sich Buster gefeiert wähnt, gilt aber eigentlich Charles Lindbergh.

Details

Buster Keaton, Marceline Day, Harold Goodwin
Edward M. Sedgwick jr.
Buster Keaton, E.R. Schayer, nach einem Sujet von C. Bruckman und L. Lipton

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