Die Kinder des Monsieur Mathieu

 F/CH 2004

Les Choristes

Drama 02.09.2004 95 min.
7.90
Die Kinder des Monsieur Mathieu

Der Lehrer Clement Mathieu versucht, mit Musik das Leben seiner Schüler in einer Erziehungsanstalt etwas aufzuhellen.

Die Hauptrolle unter der Regie von Christophe Barratier spielt der populäre französische Schauspieler Gérard Jugnot als arbeitsloser Lehrer Clément Mathieu, der, von der Härte des Schulalltags in einer Erziehungsanstalt und nicht zuletzt von den ebenso eisernen wie ergebnislosen Erziehungsmethoden des Vorstehers Rachin betroffen, beginnt, mit dem Zauber und der Kraft der Musik in das Dasein der Schüler einzugreifen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und erheblichem Widerstand durch Rachin gelingt dem begeisterten Musiker und einfühlsamen Pädagogen das kleine Wunder, das Vertrauen seiner Schützlinge zu gewinnen. Mit seinen Stücken, die Monsieur Mathieu nachts selbst schreibt, gibt er den Jungen ein Stück unbeschwerter Kindheit zurück

Der Film ist dem zeitlosen Thema der Kindheit gewidmet, mit ihrer Verzweiflung und Sehnsucht und ihren zarten Geheimnissen. Die 21 Kinder in diesem emotionellen und sensitiven Film begeistern das Publikum mit einer erstaunlichen schauspielerischen Leistung und wurden in einer viermonatigen Suche aus über 3000 Kindern in Frankreich ausgewählt.

Details

Gérard Jugnot, Francois Berleand, Kad Merad, Jean-Paul Bonnaire, u.a.
Christophe Barratier
Bruno Coulais
Carlo Varini, Dominique Gentil
Christophe Barratier
Constantin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Macht der Musik
    Die Geschichte, wie der Musiklehrer aus schwer erziehbaren Jungs im wahrsten Sinne des Wortes Chorknaben macht, geht ans Herz. Sie wird zwar in etwas naiver schwarz-weiß Malerei erzählt, bezieht von daher aber auch eine leise Komik. Die Hauptrolle spielt natürlich die Musik, genauer gesagt die Chormusik oder der Gesang dieser Knaben. Der geht wahrlich ins Ohr. Das bekannteste Thema wird aber auch ständig als Hintergrund bemüht. Als dann aus der hoffnungsvollen Freundschaft zur allein erziehenden Mutter seines Solisten nichts wird, ist man mit Monsieur Mathieu (Gérard Jugnot) enttäuscht und leidet mit ihm. Daran lässt sich ablesen, ob man und wenn ja wie sehr man vom Film ergriffen ist. Ein echtes Feel-Good Erlebnis.

  • Großes Kino aus Frankreich
    Wieder einmal kommt ein französischer Kassenhit in unsere Kinos. Wieder einmal werden die ewig gleichen Fehler bei der Vermarktung von französisch-sprachigen Filmen gemacht:

    · Die deutsche Synchronfassung ist einziger Graus (bitte wer versteht hierzulande den Ausdruck "pedell"). Der OmU ist eindeutig der Vorzug zu geben.
    · der Film richtet sich ganz klar an eine ältere Zielgruppe. Anstatt den Film über Programm-Kinos behutsam auszuwerten, wird er von Constantin in den eigenen Multiplex-Kinos verheizt. Die Besucherzahlen nach dem ersten Wochenende sind jedenfalls ernüchternd. Bleibt nur zu hoffen, dass über positive Mundpropaganda die Neugier der Leute noch geweckt wird, den Film zu entdecken.

    Zum Film: Selten genug tritt der Fall ein, dass die Geschichte, die Inszenierung, die Schauspielerleistungen, die Kameraarbeit und die Musik sich so ineinander verzahnen, dass dabei mehr herauskommt als die Summe der Einzelteile. Regisseur Barratier "trouve le ton juste".

  • Sentimental
    Dem, was Dudu schon gesagt hat, sei noch hinzugefügt: Gérard Jugnot, bis dato immer der Idiot vom Dienst des französischen Films (sozusagen der französische Gerald Pichowetz), erfüllt seine Rolle glänzen.
    Im Übrigen spielt der Film sehr clever auf der Klaviatur der Sentimentalität. Das Ende ist von Rührseligkeit nicht weit entfernt.
    Große Kinokunst ist das nicht. Sondern dieser Film wurde sehr klug konzipiert, um die Gefühle der Zuschauer anzuspechen. Nicht mehr, nicht weniger.

  • Classique francaise...
    die story ist gut, die schauspieler noch besser. Monsieur Mathieu bringt scheinbar unbegabten die Liebe zur Musik bei, sänfigt die Buben und rettet sie aus der bösen Herrschaft des Direktors. Ein Märchen, bezaubenrde Musik...die jungs singen wirklich gut! doch leider fehlt rdcht viel, der film dauert knapp eineinhalb stunden und man hätte noch so vieles aus der story rausholen könne....das einzige hindernis das der chor mit mathieu besiegen muss ist der direktor, die erlaubnis einzuholen..sonst läuft alles glatt viel zu glatt!

    naja das ende flach aber recht nett...frankreich lässt nch!