Die Herzen der Männer

 F 2003

Le coeur des hommes

Drama 105 min.
film.at poster

Vier Männer haben ihre beruflichen Ziele erreicht, doch eine Reihe von Ereignissen bringt Unruhe in ihr Leben.

Dieser men(sch)liche Reigen, von Regiedebütant Marc Esposito sehr atmosphärisch inszeniert, besticht durch sein französisches Flair und die kleinen Gesten, die uns die Charakteren schnell ans Herz wachsen lassen. Der Film ist ein charmantes Plädoyer für die Freundschaft und überzeugt ohne falsche Melodramatik durch seine fließende Inszenierung und das leichte Spiel seiner Darsteller

Details

Gerard Darmon, Jean-Pierre Darroussin, Bernard Campan, Ludmila Mikaël, Fabienne Babe u.a.
Mark Esposito
Mark Esposito

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • 4X4 Geturtel
    Ein erstaunliches Regiedebüt von Mark Esposito, das vier enge Freunde in der Midlife Crisis zeigt. Jeder ein Typ, der in seinem Bereich durchaus überzeugt. Manu (Jean-Pierre Darroussin) der Feinkosthändler mit einer engen Beziehung zu seiner Mutter. Er wird sich frisch verlieben in die etwas durchgeknallte Juliette (Florence Tomassin). Antoine (Bernard Campan) verlässt vorübergehend seine Frau wegen ihres Seitensprungs, Alex (Marc Lavoine) ist zwar verheiratet, hat aber nebenbei einige Freundinnen und Jeff der alte Silberrücken (Gérard Darmon) ist mit einer jungen Frau glücklich, die seine Tochter sein könnte.
    Diese vier sind fast ständig zusammen und unterstützen sich gegenseitig nach dem Wahlspruch ‘einer für alle…‘ Aber sie streiten sich natürlich auch.
    Handlung und Dialoge sind recht pfiffig, aber nicht allzu lustig, ernst aber nicht allzu traurig. Doch der allgemeine Tenor bleibt ‘sonnig‘. Wenn die Geschiedenen und die Getrennten und die die nichts bemerkt haben sich am Ende alle umarmen (‘Vier mal vier Geturtel‘) ist das keineswegs kitschig sondern wie ein Freischwimmer nach stürmischer See.
    Eine gute Überleitung gibt es auch schon mal: Alex streitet sich z.B. mit seiner Frau Nanou (Catherine Wilkening), die ihm nicht so ganz über den Weg traut: ‘Na gut, setzen wir uns in die Küche, hören Latraviata und stellen das Gas an‘. Schnitt: eine Szene aus der Oper, Kamera schwenkt zu Manu mit Mutter auf der Empore. Und als vier reife Damen an ihnen vorbeigehen meint er freundlich winkend ‘Sind auch nicht mehr ganz taufrisch, die Spice Girls‘.
    Gute Unterhaltung aus dem realen Leben mit kurzen Gefühlsduschen. Die Männer sind doch wohl solche ‘Herzchen‘ - zumindest in dieser Dramödie.

  • uja
    Wenn wir schon beim Präsidenten sind, mich hat geärgert das er als letzter das weiße Haus verlassen hat, wo doch jeder weiß das der Typ so schnell wie möglich den Schwanz einzieht wenn es brenzlig wird. Zurück zu Kyoto, das wird Amerika nie halten schätze ich mal, denn das Erdöl bringt denen auf lange Sicht viel mehr. Gefallen hat mir wieder das man hier deutlich sieht wie Amerika als Regierung selbst bei so großen Katastrophen den blöden Kopf behält und auf die ganzen Beweise scheißt und weiter macht mit der gleichen Frechheit die sie Politik nennen und unseren Planeten mitzerstören.

    2002 begann die Vorproduktion und in Zentralchina haben Eiergroße Hagelkörner 25 Menschen getötet. Kurz danach war die Jahrhundertflut die Europa niederwalzte. 3 Tage nach Drehbeginn haben 75 Wirbelstürme in 13 US-Staaten, 36 Menschen getötet. Und kurz nach der Szene als in dem Film die Eisscholle Larsen B abgebrochen ist am Südpol ist die echte Eisscholle Larsen B auch abgebrochen. Und das Pentagon hat vor kurzem einen ähnlich schlimmen Bericht veröffentlicht, von dem Wetter in der nächsten Zeit das sehr mies werden soll wenn sich das Klima erwärmt. Also ist der Film so was wie eine Prophezeiung für die Zukunft?
    Vielleicht ein wahres Armageddon das gar nicht so weit hergeholt wird. Bruckheimer hat übrigens die Produktion übernommen für den Film, und die Crew durfte, allen voran Quaid Winde die mit einer Maschine erzeugt wurden, von 130 Km/h aushalten, die den Schnee auf die Leute blies. Die Hagelszene in Tokio war gar nicht echt, aber sie haben sich Eisblöcke besorgt, die sie einzeln zusammengeschnitzt haben.

    Regendüsen haben mit 19.000 Litern pro Minute, das Wasser aus einem Tank gespritzt der 0,5 Millionen Liter fasst bei einigen Szenen, und ich bin froh das Emmerich so ein Katastrophaler Regisseur ist, so kann die Menschheit sich so schön auf den Untergang vorbereiten und ist dann nicht überrascht wenn die Welt zusammenbricht. Schade war wiederum meiner Meinung, das man keine Plünderungen gesehen hat, die wären nicht übel gewesen, nur kurz sah man einige Hamsterkäufe, die ich viel zu kurz gefunden habe.

    Was mich noch gestört hat, der Schnee sah vielleicht etwas unecht aus, das Schiff war wiederum super im Film, das mit den Wölfen auch, schade fand ich das die nicht echt gefroren haben, das ganze sah aus, als wären die Akteure durch + 5 C° gelaufen, nicht durch ¿ 20 C°, und als bei einigen Szenen die Temperatur im Film halt, auf ¿ 110 C° oder so fielen, fror sogar eine Amerikanische Flagge ein, schön in die Mitte des Filmes hingestellt, auf der Leinwand, und ich fand das irgendwie blöd, weil das ein Haus so schnell einfriert finde ich unmöglich. Auch fand ich blöd ein Gerede welche Bücher man verbrennen soll, bis hin zu Quaid der anfangs im Film einen 2 Meter Sprung samt Gewand im Schnee und in der Kälte macht, über eine Schlucht und einen Sprung a la ¿Vertical Limit¿ wieder zurück. Es sind nicht viele Szenen die so sind, aber die paar reichen mir doch das ich dem Film kein Super Sau gut ausstelle.

    Quaid wiederum ist ein guter Schauspieler, nur sieht er so altbacken aus, wie ein überfressener Dackel der sich zu oft die Hämorrhoiden mit einem Bunsenbrenner weggebrannt hat. Irgendwie sah er aus als würde er keine Freude am Dreh haben, es fehlt genauso am Elan ihm, wie an seinem Sohn im Film. Der hat zwar bei Donnie Darko gut gespielt der Gyllenhaal, aber hier ist er irgendwie so ein unrasierter 17 jähriger Jüngling, der 24 ist, und aussieht wie ein obdachloser Bankräuber nach einer Vasektomie. Und im Jahr 2002 gab es einen Film mit selben Namen, da ist es doch lustig das Emmerich kein anderer Titel eingefallen ist.

    Die anderen Jungschauspieler sind natürlich unbekannt, und für lernende Leute aus der Universität spielen sie so halbwegs gut, und man sieht immer die gleichen 3 Gesichter herumspringen und frieren, und reden und diskutieren.