Die Legende vom Ozeanpianisten

 I 1998

The Legend of the Pianist on the Ocean

Drama 125 min.
Die Legende vom Ozeanpianisten

Auf einem luxeriösen Ozeandampfer, der zu Beginn des Jahrhunderts zwischen der Alten und der Neuen Welt pendelt, wird ein ausgesetztes Baby gefunden.

Auf einem luxeriösen Ozeandampfer, der zu Beginn des Jahrhunderts zwischen der Alten und der Neuen Welt pendelt, wird ein ausgesetztes Baby gefunden, dem die Matrosen den Namen seines Geburtsjahres geben: Novecento.
Noch ahnt keiner, welches seltsame Schicksal dieses Findelkind haben wird.
Novecento wird nämlich Zeit seines Lebens nicht mehr von Bord gehen: Er ist der sagenhafte Ozeanpianist, ein Vorläufer des Jazz, eine lebende Legende.
Er lebt für seine Musik, und diese Musik übt einen selsamen Zauber auf alle aus, die sie hören.
Der Film basiert auf dem Roman von Alessandro Baricco. Ennio Morricone schuf die Melodien, die die magische Anziehungskraft des einzigartigen Pianisten Novecento begreifbar machen.

Details

Tim Roth, Pruitt Taylor Vince, Mélanie Thierry, Bill Nunn, Peter Vaughan, Niall O´Brien, Alberto Vasquez uva.
Giuseppe Tornatore
Ennio Morricone
Alessandro Baricco, Giuseppe Tornatore

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Legende lebt
    Es gibt Märchen, die sind lehrreich, andere grausam oder spannend und wieder andere sind herzergreifend schön. Diese “Legende“ gehört zur letzten Kategorie.
    Er hieß Neunzehnhundert (Tim Roth), wurde auf einem Luxusliner geboren und ging nie von Bord.
    Er hat keinen Geburtstag, keine Heimat – eigentlich gibt es ihn gar nicht. Aber er spielt Klavier, dass man sich nach seinem Solo an den Saiten des Flügels eine Zigarette anzünden kann. In beeindruckenden, bisweilen expressionistischen Bildern wird die Geschichte von der Jahrhundertwende an erzählt. Das Jugendstildekor ist einfach umwerfend, bestimmte Szenen unvergesslich. Aber man braucht Fantasie, um diese Legende zu begreifen. Dann hört man die imaginären Töne auch wenn die Hände auf keiner Tastatur liegen und sich nur die Fingerspitzen leicht nach unten bewegen. Und die Musik ist natürlich von Großmeister Morricone – das Thema ein Hit für sich. Die Rahmenhandlung mit dem Pfandleiher unterstreicht die märchenhafte Komponente und wenn dann Neunzehnhunderts bester Freund gespielt vom pummeligen Pruitt Taylor Vince noch so ergreifend schön weint, wird es einem warm ums Herz. Dabei stört das “bombastische“ Ende überhaupt nicht.

  • einfach phantastisch
    endlich wieder einmal ein film bei dem man sich so richtig fallen lassen kann - die
    gefühle der menschen intensiv miterleben kann - einfach mitphantasieren - davonschweben
    sich treiben lassen auf den wellen des ozeans. kein film der von schnelligkeit oder action
    lebt sondern von den gefühlen der personen, die mitspielen - herllich genial!

  • Reines Vergnügen
    Da schaut man sich Filme wie "End of Days", "Die Welt ist nicht genug", "Matrix" und ähnliche große Kracher an, und dann ist man wieder einmal aufgelegt, einen Film anzusehen, der Abseits vom Mainstream ist, und geht in eine Vorstellung dieses Filmes. Und was man da erlebt ist reinstes Vergnügen von Anfang bis Ende. Die Geschichte beinhaltet so ziemlich alle Gefühle, welche man sich als Mensch vorstellen kann. Man wird von der Geschichte gefesselt und von der Musik hinweg gespült. Für den Film sollte man sich aber Zeit lassen. Er ist teilweise langgezogen, aber das ist gut so. Es ist so wie Urlaub zwischen den vielen anderen Hollywood-Filmen. Die poetische Erzählweise, ein genialer Tim Roth, exzellente Stimmung und traumhafte Musik. Es ist leider nicht möglich, diesen Film mit Worten zu beschreiben. Ein kleines Meisterwerk, daß viel zu wenig Aufmerksamkeit geniest. Es gibt einige dieser kleinen Meisterwerke, wie z. B. "Am achten Tag", "Jenseits der Stille", "Vom Fliegen und anderen Träumen", "Il Postino" oder "Stirb nicht, ohne mir zu sagen wohin du gehst". Dieser Film spielt in der selben Liga! Weitere Kritiken unter http://www.hyperion-film.com

  • Kritik
    Poetisch, berührend, faszinierend, fesselnd! Dieser Film ist ein Märchen, aber eines, in dem man blitzartig versinken kann und bei Filmende überrascht wieder aufwacht.
    Wem Fellini

  • Angenehme schöne Geschichte...
    Dieser Film ist ein lichtblick. Endlich kein Hollywood Dummy Film. Sondern einer mit Geschichte und Leben.

    Sehenswert.

    ****

    fünf: Spitze
    vier: Gut
    drei: Naja..
    zwei: mir fehlen die Worte
    eins: ....