Die Liebe eines Narren

 J 1967

Chijin no ai

Drama 92 min.
6.90
film.at poster

Eine Erzählung von der Menschen geiler Hörigkeit: Ein Mann wird von einer betörend-schlimmen Frau so lange erniedrigt, bis er zerbricht, oder: Es ist so schön, ein Nichts zu sein. Masumuras seinerzeit im Westen berühmtester Film beschreibt - laut zeitgenössischen Kritiken der seriöseren wie verklemmteren Art - Masochismus auf eine so brüsk eindringliche Weise, wie man das bis dahin nicht kannte. Weshalb Chijin no ai, aller prallen Virtuosität, aller Pracht und allem Strahlen zum Trotz, meist in der Schmuddelecke landete: damit man sich nicht ernsthafter mit dem Glück der Unterdrückung, der forcierten Verantwortungslosigkeit zu beschäftigen brauchte. (R.H.) "In einer Gesellschaft, die den Ausdruck von Individualität oft nur im sexuellen Bereich gestattet, wird Erotik zu einer Erkundung politischer Freiheit. Wenn man verstehen will, weshalb Ôshimas Im Reich der Sinne ein zutiefst politischer Film ist, zeigt einem Masumuras Werk den richtigen Weg dorthin." (Jonathan Rosenbaum)

(Text: Filmmuseum)

Details

Ôkusu Michiyo, Ozawa Shôichi, Tamura Masakazu, Kuraishi Kô, Murase Sachiko
Masumura Yasuzô
Ichirô Ikeda nach Junichirô Tanizaki

Kritiken

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