Die Spezialisten

 F/BRD 1984

Les spécialistes

Krimi, Abenteuer 94 min.
6.40
Die Spezialisten

Der junge Einbrecherkönig Stéphane Carella will den Rest seiner Haftzeit so ruhig wie möglich verbringen, aber daraus wird nichts.

Der junge Einbrecherkönig Stéphane Carella (Gérard Lanvin) will den Rest seiner Haftzeit so ruhig wie möglich verbringen, aber daraus wird nichts. Auf einem Gefangenentransport schleppt ihn der Mithäftling Paul Brandon (Bernard Giraudeau), der mit Handschellen an ihn gefesselt ist, auf seiner halsbrecherischen Flucht mit. Gleich in der ersten Atempause überfällt er Carella dann mit einem haarsträubenden Plan: Er will zusammen mit ihm ein Spielcasino an der Côte d'Azur ausplündern, das in dem Ruf steht, eine streng bewachte Geldwaschanlage der Mafia zu sein.

Zunächst hält Carella seinen unerwünschten neuen Gefährten für verrückt, aber dann macht er doch mit. Bei dem tollkühnen Coup bleiben Überraschungen nicht aus...

Details

Bernard Giraudeau, Gérard Lanvin, Christiane Jean, Maurice Barrier, Bertie Cortez u.a.
Patrice Leconte
Éric Demarsan
Eduardo Serra
Michel Blanc, Patrick Dewolf

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Laues Lüftchen
    Der schwächste Film von Patrice Leconte, allerdings von 1984. Damals übte er wohl noch. Worin er es hier allerdings zur Meisterschaft gebracht hat, ist die Hybris. Bereits der Titel ist maßlos übertrieben, denn die beiden Kleinganoven Stéphane (Gérard Lanvin) und Paul (Bernard Giraudeau) beginnen zwar ihr Unternehmen wie bei der legendären ’Flucht in Ketten’ mit Tony Curtis und Sidney Poitier, haben allerdings nicht annähernd deren Klasse. Sie sind auch keine Spezialisten. Ihr Bankeinbruch ähnelt einem Akrobatenakt in der Zirkuskuppel, wobei es beim Zirkus noch spannender ist: wer fällt runter? Es ist ein Supersoft-Krimi, ein unausgegorener Murks, bei dem Figuren unterwegs verloren gehen (die einzige Augenweide Christiane Jean). Es gibt nicht einmal die für das Genre übliche Härte, auch keinen Witz oder Gags, keine Grausamkeiten in rote Farbe getränkt. Die Stimmung ist bis zum Schluss wie beim Kindergeburtstag. Da liegen nun die beiden immer noch nicht erwachsenen Jungs und rollen sich freudestrahlend in einem Güterzug umher. Der Zuschauer freut sich, weil es vorüber ist. Zuvor war die Handlung mit mehreren Fragezeichen versehen. Z.B. der sonderbare Undercover Cop (Bernard Giraudeau) mit einer hanebüchenen Hintergrund- Story. Vieles ist unglaubwürdig, alles geht so glatt wie in einem Eiskanal. Deswegen ist es nicht einmal heiße Luft, sondern eher nur ein laues Lüftchen. K.V. oder einfach Em i es te!