Die Treppe

 Österreich
Thriller, Kurzfilm 
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Ein Psychothriller, der sich dem aktuellen
Thema der Faszination von Okkultismus annimmt.

Eine Gruppe von Jugendlichen unter einem diabolischen Anführer beschäftigt sich
intensiv mit Okkultismus. Sie haben durch Zufall den idealen Ort für heimliche
Seáncen gefunden - das wunderbar geheimnisvoll, verzauberte Schloss Bruck. Der
Hausmeister, ein Verbündeter der Jugendlichen, unterstützt die zwielichtigen
Gestalten bei ihren Unternehmungen und reizt deren ohnehin schon lebhafte
Phantasie mittels schaurigen Erzählungen.
Der Anührer hat es sich zum Ziel gesetzt die im Schloss hausenden Geister
Verstorbener heraufzubeschwören. Einer Sage zufolge sollen gefangen gehaltene
Kinder im Kellergewölbe vor langer Zeit einen Geheimgang zur Tammerburg
entdeckt haben - und wurden schließlich auf der Flucht dort eingeschlossen -
ihre Seelen seien seit dem nie mehr zur Ruhe gekommen...
Eine weitere realistische Geschichte fasziniert die Jugendlichen aber im
Besonderen: ein fanatischer NS-Arzt, ein ausgebildeter Psychiater und
Psychoanalytiker, soll, dem Gerücht zufolge, in den letzten Kriegsjahren
im Keller des Schlosses grausame Versuche an Lebendobjekten gemacht haben.
Auf der Suche nach einer Möglichkeit möglichst pragmatisch und effizient
Psychotiker nicht heilen, sondern ruhig stellen zu können, kam dem
Wahnsinnigen die pathologische Idee, bestimmte Hirnregionen operativ bewusst
zu verletzen um aus den bedauernswerten Patienten, willenlose - und für
das 3.Reich unproblematisch zu versorgende - Wehrlose zu machen. Ein
probates Mittel dafür war es, den Bedauernswerten einen Stahlstift in die
Augenhöhle zu bohren, um die dahinter liegenden Hirnareale zu lähmen, ohne
Narkose, versteht sich...
Von diesen inspiriert wird der Zuschauer Zeuge einer Seánce - mit bösen
Folgen. Der jüngste Anhänger der Gruppe muss daraufhin in der Burg übernachten -
im Keller - und beginnt in den Aufzeichnungen des Arztes zu stöbern. Diese
Beschäftigung mit dem Abgründigen verschlimmert den Zustand des Jungen, der
seit er von seiner Mutter verlassen worden war, eine sehr problematische
Beziehung zu seinem Vater, einem eher kalten Mediziner, der nur für seine
Arbeit lebt, hat.
Ein grausamer Mord geschieht - der Anführer der Gruppe wird mit ienem
Stahlstift im Auge aufgefunden - niemand hat eine Ahnung wer denn der Mörder sei...

Details

Martin Meilinger, Norbert Mösslacher, Michael Tschapeller, Christoph Brandstätter, Johannes Kalcher, Carola Pöll
Thomas F. J. Lederer
Stefan Prohinig, Julia Miglar
Thomas F.J. Lederer, Julia Rakotoniaina-Waldner, Michael Tschapeller

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Treppe
    Ich, JP durfte bei der Treppe (zumindest Teilweise) mitwirken. Als Setassi war es immer Cool, ich meine Cool im Sinne von fein und KALT...

    Ich bin richtig froh dass am 30.7. die Premiere stattfindet...