Die vom 17er Haus

 A 1932
Science Fiction 62 min.
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Das Werk entstand als sozialdemokratischer Werbefilm für die Wiener Landtagswahlen am 24. April 1932.

Wien im Jahre 2032: »freundliche grünliche Siedlungen säumen die Stadt ein«, in der Innenstadt wachsen Wolkenkratzer, »aber der alte Steffl steht noch da und nimmt's mit allen Hochhäusern auf«. Im Archiv der Stadt Wien erzählt der alte Archivar seinem Enkel, wie das alte Wien sich vor hundert Jahren der neuen Zeit zu widersetzen suchte. »Alt-Wien« ist hier ein konservativer, fortschrittsfeindlicher Ort, aus dem die Sozialdemokratie eine »rote Insel im Meer des Kapitalismus« macht.

Der Regisseur des Films, Artur Berger (geboren 1892), war von Beruf Architekt, studierte an der Kunstgewerbeschule bei Josef Hoffmann und Oskar Strnad. Gemeinsam mit seinem Bruder Josef, einem Privatschüler von Adolf Loos, wirkte er am Wohnbauprogramm der Gemeinde Wien mit. Er lieferte Entwürfe für die Wiener Werkstätten und stattete zwischen 1920 und 1935 zahlreiche Filmproduktionen aus.

Details

Lizzi Holzschuh, Carl Bosse, Emmy Föster, Ma Mi Young, Fred Louis Lerch
Artur Berger
Frank Fox
Artur Berger, Siegfried Bernfeld

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