Edge of Love - Was von der Liebe bleibt

 GB 2008

The Edge of Love

Drama 27.11.2009 110 min.
6.30
Edge of Love - Was von der Liebe bleibt

Dylan Thomas und Vera Phillips: Die Geschichte einer tiefen Freundschaft und ein Panorama der Gefühle zwischen Eifersucht und Verrat, zwischen Verlangen und Schuld.

Eine zufällige Begegnung im Londoner Kriegs-Alltag 1944: Die junge Vera Phillips (Keira Knightley) trifft in einer Bar ihre Jugendliebe Dylan Thomas (Matthew Rhys) wieder. Auf den ersten Blick scheinen sie sich erneut zu verlieben, doch Dylan, ein charismatischer Dichter und Bohemian, ist mittlerweile mit der extravaganten und abenteuerlustigen Caitlin (Sienna Miller) verheiratet.

Als das Ehepaar aus Wohnungsnot mit Vera zusammenzieht, entspinnt sich eine spannungsgeladene Ménage à Trois, bei der die beiden Frauen ihre tiefe Seelenverwandschaft entdecken. Caitlin und Vera werden zu Freundinnen zwischen Verlangen und Vertrauen. Auch Veras zögerliche Heirat mit dem jungen Offizier William Killick (Cillian Murphy) bringt keine Klärung der Verhältnisse. Schon kurz nach der Hochzeit wird William in den Krieg einberufen und Vera zieht mit Dylan und Caitlin aufs Land. Doch zu stark scheint die Anziehung zwischen Vera und Dylan, zu intensiv ihre Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit. Aus dem Krieg kehrt William eifersüchtig und voller Zweifel über Veras Treue zurück. Die Spannung zwischen den beiden Paaren eskaliert und Vera muss sich entscheiden ­ zwischen den Männern in ihrem Leben und der Freundin, die sie liebt.

Details

Keira Knightley, Sienna Miller, Cillian Murphy, Matthew Rhys u.a.
John Maybury
Angelo Badalamenti
Jonathan Freeman
Sharman Macdonald
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Liebe auf der Rasierklinge
    Hier wird nicht Literatur geschaffen, sondern das Umfeld des genialen Dichters Dylan Thomas beleuchtet. Atmosphärisch dicht und authentisch überzeugt die Story, die sich aus einem gut recherchierten Nachempfinden speist. Die vier tollen Hauptdarsteller überzeugen bei diesem gewagten Thema: ein Dreiecksverhältnis. Es ist der permanente Tanz auf dem Vulkan, hier wie im Thema angedeutet eher eine Rasierklinge. Die schwierige Gradwanderung der zwei Frauen (hervorragend Keira Knightley und Sienna Miller) zwischen selbstloser Liebe, Betrogen werden und selbst betrügen. Eifersucht und Zuneigung schaffen dieses atemberaubende Spannungsverhältnis. Als gewöhnlicher Sterblicher kann man das kaum nachzuvollziehen, was wir da sehen: das freizügige Leben mit viel Alkohol, Sex und genialer Lyrik. Alle Akteure versuchen eine bindungslose Abhängigkeit, leben einen Hedonismus mit Geist und Witz. Das könnte gelingen, käme da nicht der 1. Weltkrieg. Und das überraschende Ende, das den großen Dylan Thomas, den Giganten unter den modernen englischen Lyrikern als menschliches Schwein entlarvt, was seiner Kunst aber keinen Abbruch tut. Das ist alles äußerst bewegend geschildert und berührt Herz und Verstand.

  • da nützen auch gute schauspiel
    er nichts mehr - sorry, aber sowas fades, gestelltes, klischeehaftes, und nocheinmal fades und diese viel zu häufigen und endlos währenden grossaufnahmen - einfach ein schlechter film. schade.

    Re:da nützen auch gute schauspiel
    Du solltest dich vielleicht mit Leben und Werk von Dylan Thomas beschäftigen. Alle deine Adjektive sind voll daneben.

  • hat mich schon lang nicht mehr
    so ums geld gereut und um meine zeit. einmal habe ich schon zusammengepackt, um zu gehen, bin dann aber doch geblieben - leider. einfach ganz fad und kitschig und klischeehaft und gestellt und nocheinmal fad und unnachvollziehbar (warum sind die frauen so sehr auf diesen egozentrischen und uncharismatischen dylan gestanden, dessen gedichte wenig inspirierend waren) und diese häufigen und endlos dauernden grossaufnahmen der diversen darsteller (die ich an und für sich schätze v.a. sienna miller) - brrrrr!