Ein Familienfest

 H 1977

Családi tüzfészek

Drama 108 min.
7.40
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Béla Tarr beschreibt in seinem Spielfilmdebüt die Krisensituationen eines jungen Paares, die zur Trennung führen.

1970er-Jahre. Laci, Irén und ihre Tochter müssen die Zimmer-Küche-Wohnung in der Vorstadt mit vier Verwandten des Ehemannes teilen. In der Enge dieses Lebensraums führt jedes winzige Problem zum Streit. Zudem schürt Iréns Schwiegervater die Eifersucht seines Sohnes und hetzt ihn gegen die Frau auf. Irén zieht daraufhin mit der Tochter in eine andere schäbige Wohnung um - in der Hoffnung nicht delogiert zu werden ...

Béla Tarrs Spielfilmdebüt ist dem dokumentarischen Stil der "Budapester Schule" verpflichtet. Er beschreibt die Krisensituationen eines jungen Paares, die zur Trennung führen. Die zwanghafte Eingeengtheit der Verhältnisse findet in der insistierenden Betonung von Nahaufnahmen ihre formale Entsprechung. Charakteristische Merkmale von Tarrs Regiestil wie die Fokussierung auf Details und die mechanische Wiederholung immer gleicher Abläufe, die zum Ritual werden, sind vom Inhalt vorgegeben. Der Versuch, Realzeit spürbar werden zu lassen, läuft hier noch nicht aus dem Ruder. (Filmarchiv)

Details

László Horváth, Lászlóné Horváth, Gábor Kun, Gáborné Kun, Irén Rácz, Krisztina Horváth
Béla Tarr
Béla Tarr

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