Ein Hundeleben

 USA 1955

It's a Dog's Life

Tragikomödie 88 min.
6.80
film.at poster

Die rührende Geschichte eines Bullterriers namens Wildfire.

Der streunende Bullterrier Wildfire wird von dem Spieler Patch McGil (Jeff Richards) zum Kampfhund dressiert. Als Wildfire dabei fast stirbt, landet er wieder auf der Straße. Der gutmütige Tierpfleger Jeremiah Nolan (Edmund Gwenn) rettet ihn und bringt ihn zum Gestüt des verbitterten Mr. Wyndham (Dean Jagger). Dessen liebevolle Tochter Dorothy (Sally Fraser) führt Wildfire in die feine Welt der Rassehundeschauen ein. Doch dann reißt McGil ihn erneut an sich.

Herman Hoffman inszenierte eine "tierisch" charmante Komödie über den Aufstieg eines "Underdogs" zum Champion. Die Hunde-Fabel ist eine bissige und ironische Parabel über sehr menschliche Existenzkämpfe. (ARD)

Details

Edmund Gwenn, Jeff Richards, Dean Jagger, Sally Fraser, Jarma Lewis, u.a.
Herman Hoffman
John Michael Hayes

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • hundetherapeut@gmx.de
    dieser film zeigt doch charmant wie grausam der mensch sein kann..... wie auch heute, damals aber sehr hart, und damals ohne unter drogeneinfluss der halter usw wurden diese rassen zur belustigung missbraucht um ehre und reichtum .. seit 25 jahren weiss ich .. und auch viele hunde freunde.. wer diese grausame geschichte kennt............. sie waren sind und bleiben extrem menschenfreundlich --- in vernünftige hände:-)..... der GTI, solinger messer.. heckler & koch werden auch nicht verurteilt wenn es zu schaden kommt... so sollten politiker mal ihr bewusstsein öffnen........... der hund ist nur der GTI was missbraucht wird um ein kind tod zu fahren.........................................

    hundetherapeut@gmx.de
    In England bekam die Sache schnell volkssportähnlichen Ausmaß, wie auch die damalige Illustrierte „Sporting Magazin“ über sämtliche Großkämpfe im Jahre 17 Jh. Berichtete.
    Die Spezialisierung / Perfektion unserer heutigen sog. Kampfhunde ist zwar zum einen geprägt durch die Kämpfe mit Bullen, Bären, Löwen, u.a. aber die absolute Perfektion errangen diese Hunde durch den Kampf Hund gegen Hund.
    Der Wettlauf um den besten Kampfhund zu züchten, eigens für die „Pit“, die Arena wo die Kämpfe stattfanden, begann.
    Den stärksten Hund zu haben, bedeutete Rum und Reichtum. Um 18. Jh. Setze sich ganz deutlich der Bull and Terrier in beeindruckender Form durch, nicht allein wegen seine Kämpfe gegen Löwen und Bären.
    Der Bulldog, ein sehr erfolgreicher Kämpfer mit seinem bedingungslosen Mut, sein sofortiges Angreifen, gepaart mit der Schnelligkeit und Intelligenz des Terriers, der Bull and Terrier... .
    In der Zuchtspezialisierung wurde der Bull and Terrier zum 19. Jh. Zum besten Kampfhund.
    Ganz bewußt wurde der Bull and Terrier klein, breit und starkbemuskelt gezüchtet, besonders Kraft, Ausdauer, ungebändigter Kampfes und Siegeswille, begleitet mit mächtigen Kiefern und einer unvorstellbaren Beißkraft, machten ihn zum Gladiator unter den Hunderassen. Die Popularität stieg mit dieser „neuen“ Rasse rapide an.
    Bedingungslose Kampfbereitschaft und Schmerzunempfindlichkeit der Bulldogge, Schnelligkeit und spezifische Kampftechniken des Terriers machten ihn zum idealen Kampfhund.

    Unsere heutige Bulldograssen entstammen der härtesten Auslese. Unter extrem schwierigen Bedingungen bestand ganz allein seine Aufgabe, sein Lebenlang, nur zu überleben. Er starb in der Pit oder er siegte für den nächsten Kampf. Diese Hunde kämpften wirklich gegen alles. Wirklich gegen alles und waren immer gewillt zu siegen.

    Damals gab es diese Form von Tierschutzes nicht. Das Denken ging in einer ganz anderen Richtung. Man muß die sozialen Verhältnisse zu dieser Zeit und deren soziallogischen Hintergrund kennen.
    Es gab mitunter in teilen Englands Gesetze die z.B. einem Metzger untersagten einem Bullen zu schlachten, der zuvor nicht durch Hunde (hier Rottweiler, daher „Metzgerhund“) gehetzt und / oder getötet wurde. Dieses wurde sogar unter Strafandrohung durchgesetzt. Er mußte es tun, ob er wollte oder auch nicht!
    Die Dauer der Pitkämpfe waren im Durchschnitt um die 2 Stunden. Es konnten aber auch nur Minuten oder gar fünf Stunden dauern.
    Gegen aller Meinung sind sog. Kampfhunderassen/Bulldogartige – Bulldograssen extrem Menschenfreundlich aufgrund ihrer Zuchteigenschaft, Selektion...
    Die Hundebesitzer befanden sich während der Kämpfe mitten in der Pit, mit einem Schiedsrichter und keiner konnte sich erlauben, daß sein Hund Aggressionen gegenüber einem Menschen zeigen würde. Für ihn wäre der Kampf sofort verloren gewertet worden, Todesurteil für diesen Hund, wobei es damals bei guten Hunden um ein Vermögen ging.

    Aus dem besten Kampfhund seiner Zeit, der Bull and Terrier, suchte man immer weiter nach bessere Kampfhunde. So entstanden aus dem Bull and Terrier, Staffords und Bullterrier aller Farbschläge. Dies ergab eine entscheidende Wende in dieser Zucht, die ausschlaggebend für unsere heutigen Kampfhundrassen ist.