Ein Winter in Michigan

 USA 2005

Winter Passing

Tragikomödie 98 min.
6.40
Ein Winter in Michigan

Als ein Verlag ihr viel Geld für die Liebesbriefe ihrer verstorbenen Mutter, einer berühmten Schriftstellerin, bietet, kehrt die eigenwillige Reese nach Michigan zu ihrem Vater zurück.

Die junge und eigenwillige Reese (Zooey Deschanebpversucht vergeblich, in New York als Schauspielerin Karriere zu machen. Als ein Verlag ihr viel Geld für die Liebesbriefe ihrer verstorbenen Mutter, einer berühmten Schriftstellerin, bietet, kehrt Reese nach Michigan zu ihrem Vater (Ed Harris) zurück. Die beiden haben sich bereits vor Jahren voneinander entfremdet - und es dauert nicht lange, bis zwischen ihnen alte Konflikte wieder aufbrechen.

Die Tatsache, dass ihr Vater in dem durchgeknallten Musiker Corbit (Will Ferrelbpund der attraktiven Ex-Studentin Shelly (Amelia Warner) zwei überaus temperamentvolle Mitbewohner hat, macht die Situation nicht leichter ...

Details

Ed Harris, Will Ferrell, Zooey Deschanel, Amy Madigan, Amelia Warner, u.a.
Adam Rapp
Adam Rapp

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User Kritiken

  • Heimkehr
    Reese braucht Geld und so fährt sie in das Haus ihres Vaters, der angeblich eine Schreibblockade hat. Er wohnt mit einem seltsamen Musiker, Corbit, zusammen und einer Studentin (Shelley), die nicht nur genauso alt ist, wie Reese, sondern ihr auch sehr ähnlich sieht.
    Und so kommt es, das aus der unsympathischen, kiffenden Rotzgöre Reese, die den one-night-stand suchte, eine reife, verständnisvolle, ja sympathische Tochter wird. Nach heftigen Diskussionen mit dem Vater (Ed Harris wird immer überzeugender in den Rollen als alter Mann, wie schon in THE HOURS und DER MENSCHLICHE MAKEL), und der konkurrierenden Shelley öffnet sich Reese und kann nun selbstbewusst den intellektuellen Auszug aus einem “neo-marxistischen, fernseh-hassenden“ Elternhaus vollziehen, das von zwei “Ex-Hippie-Workaholics“ in ihrer Kindheit dominiert worden war.
    Andererseits kommt sie in ein kleines Universum zurück, in dem nun nichts mehr so ist, wie es einmal war. Wunderbar nachdenkliche Gitarrenriffe und Songs sind unterlegt und bringen das malerische Ambiente und die schauspielerisch-beeindruckende Leistung des ganzen Ensembles sehr gut zur Wirkung.