Neid (2004)

 USA 2004

Envy

Komödie 99 min.
4.80
Neid (2004)

Ben Stiller verkraftet den Erfolg seines besten Freundes Jack Black nicht und greift zu drastischen Maßnahmen...

Tim (Ben Stiller) und Nick (Jack Black) sind beste Freunde, gute Nachbarn und arbeiten als Kollegen in derselben Fabrik für Sand- und Schleifpapier. Alles läuft prächtig, bis Nick eine revolutionäre Erfindung macht. Mit seinem Spray, der Hundehäufchen in Luft auflöst, wird er über Nacht zum Multimillionär. Tim platzt vor Neid. Als er zudem auch noch Beruf und Familie zu verlieren droht, hat er endgültig genug. Ein Typ in einer Bar hat ihm nämlich einen Floh ins Ohr gesetzt: Jetzt will sich Tim an Exkumpel Nick gnadenlos rächen!

Details

Ben Stiller, Jack Black, Rachel Weisz, Amy Poehler, Christopher Walken, u.a.
Barry Levinson
Mark Mothersbaugh
Tim Maurice-Jones
Steve Adams
Columbia TriStar

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • langeweiler - Teil 1
    Neid


    TIM DINGMAN (Ben Stiller) und NICK VANDERPARK (Jack Black) sind die besten Freunde die es gibt, ungefähr so wie im realen Leben, Ben Affleck und Matt Damon. Gerade noch das sie sich nicht die Unterhose teilen. Sie fahren zusammen weg, fahren auf Urlaub haben Spaß, haben Kinder, die von TIM sind unterernährt im Geiste, die von NICK sind reich an Gehirnschmalz.

    Und die ganze Zeit ist die Lust nach Geld da, NICK hat immer so wunderbare blöde Ideen, von denen man leider im Film nicht viel erfährt, jedenfalls weiß er was er macht, er will 4.000 US $ einsetzen, die Hälfte zu zahlen bietet er in seiner Großmut seinem Busenkumpel TIM an, doch seine Frau die anfangs dagegen ist, weil sie Ihren Luxusbody absaugen will, der eh schon abgesaugt ist wie eine enthäutete Schnecke, stimmt zu, aber TIM will nicht zahlen, und so überlässt er NICK alleine mit seiner Idee, die für ihn Scheiße ist.

    NICK will nämlich ein Spray entwickeln in dem er Scheiße auflöst, vaporisiert, und das gelingt ihm auch mit so einem blöden griechischen Erfinder. Und er schafft es, und über Nacht wird er berühmt im ganzen Lande, er wird reich, baut sich ein Haus, oder lässt es sich bauen, von ein paar Firmen, in seiner Kleinstadt, das sieht aus wie das weiße Haus, er besorgt sich ein weißes Pferd, alles was reich, protzig und kitschig ist, also lauter Mist und vom Scheißeerfinder wird er zum Kitschkönig von Amerika.

    Naja wie dem auch sei, TIM wird neidisch, verliert seinen Job weil er seinen Chef anschnauzt, verschanzt sich in einer Bar und trifft dort den heruntergekommenen Rebell, J-MAN (Christopher Walken), der erzählt wie er früher seinen kleinen Freund mit dem Luftdruckgewehr eines ausgewischt hat, und dieser Gedanke lässt TIM nicht los, er fühlt sich ja schon lange im Schatten von NICK, obwohl ihm dieser alles schenkt, alles was Geld kostet, nur damit es TIM gut geht, doch TIM will mehr, er ist sauer damals nicht ja gesagt zu haben, sonst wäre er jetzt gleichberechtigter Partner wie es ihm NICK vorgeschlagen hat, und so frisst der Neid an ihm, und als er besoffen ist, und mit dem Bogen einen Pfeil verschießt, landet dieser gerade im Hals vom Luxus Rennpferd CORKY das ihm Garten von NICK grast, und es stirbt.

    Und jetzt ist guter Rat teuer, doch da taucht auf einmal J-MAN auf der ihm seine Hilfe anbietet, während seine Frau DEBBIE mitsamt den Kindern weg ist, die Kinder, LULA und MICHAEL, übrigens spielen Musik auf Mistkübeltonnendeckeln, während die Kinder von NICK, NELLIE und NATHAN, Klavier spielen.


    Wie immer spielt auch hier Ben Stiller den ruhigen, das stille Wasser, das etwas zu verbergen hat. Was mich am meisten gestört hat, ist die Rolle vom Jayman, Walken spielt hier einen Typen, wo man nicht weiß, woher er kommt, was er da macht, wieso er so gesund aussieht, wieso er alles überlebt, wieso er so komisch ist, wieso er Ben helfen will, wieso er die ganze Zeit mit den selben Klamotten herumläuft. Wahrscheinlich ist das aber so egal, wie die Tatsache das die Darsteller nicht aufs Klo gehen müssen, weil sie entweder 30 Jahre fasten, nicht scheißen müssen, sondern inwendig im Mastdarm alles in Kohlenmonoxid umwandeln, weil sie nicht Gassi gehen müssen, da sie alle auf Natursektspiele stehen, keine Ahnung, einige Dinge gibt es die man einfach nicht erklären kann, und das stört mich am Film.

    Dann stört mich noch die Tatsache das man nie richtig sah, was Nick alles wann wo gekauft hat. Da steht auf einmal der halbe Trevy Brunnen im Garten seiner Luxusvilla, man sieht nicht wie er ihn eingeladen hat, man sieht nicht wie er das Karussell aufgebaut hat, gerade mal wie es fast am explodieren ist, man sieht nicht wie er sein Haus umbaut. Ich schätze er bekam das Haus einfach vom Onkel Storch, der in diesem Falle ein Taubstummer und Blinder, nicht querschnittsgelähmter, Antihomosexueller Pteranodon Flugsaurier ist, der mit einem Jumbojet geklont wurde, und da

    Re:langeweiler - Teil 1
    geklont wurde, und dann 348 x vom Nordpol, wo der Weihnachtsmann seine Peep Show hat, wo der dann lauter kleine nackte Elfen herumlaufen lässt, zu seinem perversen Vergnügen (sonst wäre ihm ja langweilig während des Jahrens), hin und hergeflogen ist.

    Dann war der Film noch blöd. Rachel, die Ehefrau von Tim, also Debbie ist ein so geiles Stück das sich Baumbart von Herr der Ringe sicher noch einen runterholt wenn er sie nackt sehen würde, und die alte Schaufelbaggerkuh gibt sich mit dem Volltrottel ab, der kein Geld hat, fragt die Hälfte nicht was jeder normale Frau fragen würde, und will sich Fett absaugen lassen, wo sie doch Knochen hat, das Skelettgestellt. Nun der Film wirkt hier unglaubwürdig.

    Mir hat eigentlich der Film School of Rock mit Jack Black sehr gut gefallen, aber dieser Film hier, der sollte in Amerika gar nicht ins Kino kommen, sondern sofort auf VHS erscheinen. Aber man entschied sich anders, hoffte auf einen Erfolg, und Black und Stiller dürfen sich über eine grandiose Gage freuen, die sie sicher in Big Mäcs einlösen werden.

    Sprich, der Film ist einfach, nicht lustig, er hat nette Momente, aber er ist so was von übertrieben, das er gar nicht lustig ist.

    Debbie spielt die Rolle sehr nett, leider nicht mit dem Enthusiasmus wie sie in dem Film ¿Die Mumie¿ spielte, leider, denn hier wurde ein gutes Talent verschwendet. Sie ist nämlich eine gute Schauspielerin. Ich hätte mir mehr erwartet, auch von Jack Black, der ja ein gutes Talent hat, wie Ben Stiller, doch die haben es etwas total schlecht gemacht, Ihr Talent nicht eingesetzt. Leider. Das es Leute gibt die den Film mögen ist mir ein Rätsel, genauso wie die Geschichte.

    Der Rebellähnliche J-Man gespielt von Walken ist ja eine nette Gestalt, aber leider fehlt da ne ganze Menge an seiner Handlungsweise, die gut sein sollte, denn er hat ja das gewisse Etwas, das Al Pacino, ich fürchte mich vor deinen Daumen in die Luft strecke Syndrom, obwohl ich mich gar nicht auskenne wieso ich mich fürchte, Syndrom eben, aber da hat er leider versagt der gute Walken, er ist zu einer Witzfigur geworden, und hat leider dem Regisseur wie sich selber nur schlechtes gebracht, nämlich gar keine gute Kritik für diesen Film.

    Also bleibt mir nicht viel über zu sagen das es ein verschwendeter Kinobesuch ist, und sogar meine ganz und gar, mit meiner Filmauswahl unzufriedene Freundin und bessere Hälfte, war von dem Film ganz und gar nicht angetan, und das ist bei weiblicher Begleitung immer ein Problem. Denn willst du Ihr Ei spalten, musst du einen guten Filmabend halten.

    Was ja witzig ist, der Film würde ohne die Hauptdarsteller ungefähr so spannend sein wie Langeweiler wie z.b
    Mulholland Drive, Spider, Gattaca, Beeing John Malcovich, Wonderboys, aber im lustigen Sinne, und durch diese Darsteller ist der Film langweilig aber wenigstens lustig. Einzig alleine die Idee ein Pferd verschwinden zu lassen war ja recht witzig, aber das nervende und unverständige Gerede von Christopher Walken hat alles wieder kaputt gemacht, denn das hat überhaupt nicht her gepasst. Der Film ist einfach Schrott, und meiner Meinung nach ein Film der gerade für Video gut ist, und dann auch nur wenn man eingekifft vor lauter Langeweile mit 15 cm Lust unter seiner Freundin sitzt, und mit einem halben Auge hinsieht um wenigstens eine Abwechslung zu haben, weil die Alte aussieht wie ein Erdferkelt mit Alf gepaart.

    Der Film heißt im Original Envy, von dem es 10 Filme gibt, und der hier ist aus dem Jahr 2004.

    50 von 100