Fantomas. No. 2: Juve contre Fantomas

 F 1913

Juve contre Fantômas

Stummfilm, Krimi, Abenteuer 66 min.
6.60
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Der Kampf zwischen dem ersten Superverbrecher Fantômas und dem unermüdlichen Inspektor Juve - eine endlose Ballade von Bluff und Doppelbluff.

Louis Feuillade, Regisseur von über 700 Filmen, ist ein Gigant des Kinos. In den 1910ern etabliert er mit seinen Serials ein geheimnisvolles Idiom, dessen Spur durchs Kino die Trennung zwischen Kunst und Kommerz hinfällig macht: Fritz Lang und Jacques Rivette sind ohne ihn ebenso undenkbar wie James Bond und Georges Franju. Sein Nachruhm gründet vor allem auf vier Filmzyklen; Fantômas ist der erste - und bereits voll entwickelt in seiner beglückenden Magie: ein Wechselspiel zwischen sorgfältig arrangierten Guckkasten-Interieurs und unmittelbaren Pariser Straßenszenen als Hintergrund fantastischer Episoden. Der Zyklus besteht aus fünf Filmen, aber die Einteilung scheint willkürlich: Der Kampf zwischen dem ersten Superverbrecher Fantômas und dem unermüdlichen Inspektor Juve ist weniger ein in Runden auszählbares Ringen zwischen Gut und Böse als eine endlose Ballade von Bluff und Doppelbluff in einer Art automatischer, magischer ciné-ecriture, die am Vorabend des Ersten Weltkriegs dunkle Mächte beschwört. (Österreichisches Filmmuseum)

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René Navarre, Edmund Breon, Georges Melchior, Renée Carl, Yvette Andréyor
Louis Feuillade

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