Feldberg

 Österreich 1987
Independent 117 min.
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Die Kristallisation des Kinos von Michael Pilz: eine Frau, ein Mann, eine Landschaft, darin eine Hütte, ab und an ein Zug.

Keine Dialoge, keine Handlung im konventionellen Sinne, allein Handlungen, Gesten, Blicke, Schritte, ganz bewusst, im Einklang mit der Umgebung, deren Geräusche wie Bewegungen genau so wichtig sind wie das, was die Menschen tun. Klar wird nicht, was der Mann und die Frau miteinander zu schaffen haben: So gibt es denn auch nicht nur eine Lesart des Films, die man entdecken kann, sondern viele sicherlich widersprüchliche. Verstehen kann und soll man Feldberg nicht: Gut ist es, wenn man seinen Rhythmus in Einklang mit ihm bringt und dabei die Dinge einfach auf sich wirken lässt. Den Zug zur Sinnschöpfung im Menschen kann man nicht stoppen, das wäre auch falsch, aber man kann versuchen, nicht mehr in den ­Dingen zu sehen, als da ist, dies dann aber in seiner vielfältigen Herrlichkeit. (O.M.)

(Text: filmmuseum)

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Thomas Rauser, Maria Martina
Michael Pilz

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