Fires Were Started

 
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These Are the Men (1943) von Alan Osbiston & Dylan Thomas, s/w, 12 min
Cameramen at War (1943) von Len Lye, s/w, 14 min
Fires Were Started (1943) von Humphrey Jennings, s/w, 74 min

Fires Were Started zeigt Humphrey Jennings at his very best. Ein freiwilliges Feuerwehrteam während des deutschen Bomben­terrors auf London: Hymne auf eine Gruppe, die heterogen und doch einig ist. Teils während aktueller Bombenbrände gedreht, trägt ­dieses Dokument Züge eines Spielfilms - im ersten Teil humorvoll, lyrisch und verbrämt mit Songs, als hätte John Ford hinter der ­Kamera gestanden, im zweiten Teil mit dramatischem Impact, der sich Action-Szenen von Hawks als ebenbürtig erweist. An seinen Personen feiert Jennings den Zauber der Besonderheit. Für jeden findet er einen Umraum, eine archetypische Geste, ein inbegriff­liches Bild. Der Cockney-Fireman, den nächtlichen Bomben und Feuern trotzend, den Löschschlauch in der Hand - eine lakonische Ikone britischen Widerstandwillens. (H.T.) Zum Auftakt: eine böse Umdeutung von Triumph des Willens und ein Report über britische Kameramänner auf unterschiedlichen Kriegsschauplätzen.

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