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AT, 2019

FilmDokumentarfilm

Keine Inhaltsangabe

Arbeiter verlassen die Fabrik
Harun Farocki, DE 1995, 36 Min., Farbe und schwarz-weiß, dt. OF
Die erste Kamera in der Geschichte des Films war auf eine Fabrik gerichtet, aber hundert Jahre später lässt sich sagen, dass die Fabrik den Film kaum angezogen, sondern eher abgestoßen hat. Der Arbeits- oder Arbeiterfilm ist kein Hauptgenre geworden, der Platz vor der Fabrik ist ein Nebenschauplatz geblieben. Das Werkstor formiert die von der Arbeitsordnung vergleichzeitigten Arbeiterinnen und Arbeiter, die Kompression erzeugt das Bild einer Arbeiterschaft. (Harun Farocki)
 
Filmrolle Eine Einstellung zur Arbeit
Zu sehen sind die Ergebnisse von 15 Workshops, die von 2011 bis 2014 abgehalten wurden und an denen Filmemacher_innen aus 15 Städten – von Hangzhou über Łódź bis Mexico City – teilnahmen. Die in Zusammenarbeit mit Harun Farocki und Antje Ehmann entstandenen Filme folgen strengen Vorgaben: Sie dürfen nicht länger als zwei Minuten sein, keinen Schnitt enthalten, und sie müssen das Thema Arbeit behandeln. Über die Produktionsorte informieren die Piktogramme von Alice Creischer und Andreas Siekmann. (HKW Berlin)
Im Anschluss Kuratorinnengespräch mit Antje Ehmann (Kuratorin und Filmemacherin).
 
Auf amol a Streik
Ruth Beckermann, Josef Aichholzer, AT 1978, 24 Min., dt. OF
Semperit Traiskirchen, 17. 4. bis 11. 5. 1978: In der Reifenfabrik findet der erste mehr als dreiwöchige Streik in Österreich seit Kriegsende statt. Mit Interviews, Fotos, Grafiken und einer Gesprächsrunde mit Streikenden zeigt der Film den Verlauf des Streiks. Er gibt Einblick in die Haltung der Gewerkschaft – zwischen Nähe zu den Beschäftigten und Verpflichtungen gegenüber den Unternehmern.

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